Ausgezeichnete Nachhaltigkeit: Auf nach Düsseldorf!

Düsseldorf wird ab morgen für zwei Tage lang wieder zum Hotspot für Nachhaltigkeit. Dort findet die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2015 sowie – bereits zum achten Mal – der Deutsche Nachhaltigkeitstag statt. Mittendrin: die DGNB.

Nominiert für den DGNB Preis "Nachhaltiges Bauen": Energiebunker | Quelle: Frieder Blickle für ERCO

Nominiert für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“: Energiebunker | Quelle: Frieder Blickle für ERCO

Drei Nominierte sind noch im Rennen um den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“, den wir gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. zum dritten Mal vergeben. Noch wissen sie nicht, wer von Ihnen die renommierte Auszeichnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi entgegennehmen darf und den Applaus der 1.200 geladenen Gäste bekommt: das generalsanierte Wohnhochhaus in Pforzheim, der Energiebunker in Hamburg oder das modulare Studentenwohnheim CUBITY. Im Grunde dürfen sich alle drei Projekte bereits als Gewinner fühlen. Schließlich wurden sie aus 87 Einreichungen ausgewählt. Ein absoluter Teilnehmerrekord übrigens. Im letzten Jahr war es noch gut die Hälfte.

Ebenfalls nominiert: CUBITY | Quelle: Thomas Ott

Ebenfalls nominiert: CUBITY | Quelle: Thomas Ott

Warum gerade diese drei? Sie haben etwas Wichtiges gemeinsam: Sie zeigen neue Wege auf und sind beispielgebend – baukulturell und mit Blick auf die Nachhaltigkeit. Und genau das suchen wir beim DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“: Projekte, die demonstrieren, dass Nachhaltigkeit, Innovation und Ästhetik einen Einklang bilden können.

Daumen drücken werden wir auch bei anderen Kategorien des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. So sind unsere Mitglieder BASF, Grohe und Rinn nominiert, BASF als einziges Unternehmen sogar in zwei Kategorien.

DGNB beim 8. Deutschen Nachhaltigkeitstag

Kandidat Nummer 3: Genelsaniertes Wohnhochhaus Pforzheim | Quelle: Dietmar Strauß

Kandidat Nummer 3: Genelsaniertes Wohnhochhaus Pforzheim | Quelle: Dietmar Strauß

Neben dem feierlichen Teil geht es in Düsseldorf auch informativ zu: beim 8. Deutschen Nachhaltigkeitstag, der schon am Donnerstagnachmittag beginnt. Im Fokus steht dabei ein Kongress, zu dem wieder rund 2.000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Kommunen, Zivilgesellschaft, Politik und Forschung erwartet werden. Unter den Referenten und Talkgästen der Veranstaltung sind die Initiatorin der „World Childhood Foundation“, Königin Silvia von Schweden, António Guterres, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, sowie der Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Günther Bachmann.

Die DGNB ist beim Kongress gleich doppelt vertreten. Am Freitag um 9:25 Uhr im Plenum unter dem Motto „Eine Branche umbauen – Nachhaltige Immobilien im Fokus“ mit DGNB Vizepräsident Martin Haas. Und mit DGNB Präsidiumsmitglied Amandus Sattler als Teilnehmer des Dialogforums „Nachhaltiges Bauen versus Vielfalt und Ästhetik? – Eine widerstandsfähige Infrastruktur schaffen“ ab 11:30 Uhr. Dort werden dann auch unserer Mitglieder und Partner beim Deutschen Nachhaltigkeitstag Sto und DFH Deutsche Fertighaus Holding mit DBZ-Chefredakteur Burkhard Fröhlich im Gespräch sein. Hinzu kommen Vertreter der drei Nominierten für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“.

Mit Sto und DFH teilen wir uns übrigens zusätzlich einen Gemeinschaftsstand in der kongressbegleitenden Ausstellung. Es gibt also reichlich Gelegenheit, die DGNB vor Ort zu treffen und sich mit uns auszutauschen. Wir freuen uns über jeden einzelnen, der vorbeikommt. Und über viele neue Nachhaltigkeitsimpulse – auch über unsere klassischen Bau- und Immobilienthemen hinaus.

Felix Jansen

Geschrieben von:

Felix Jansen verantwortet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DGNB und leitet stellvertretend deren Mitglieder-Abteilung. Zuvor war der Kommunikations- und Medienwissenschaftler in zahlreichen Unternehmen und Organisationen für die Kommunikation verantwortlich, unter anderem für die internationale Start-up-Initiative CODE_n, die GFT Group, den Exzellenzcluster SimTech der Universität Stuttgart und die MFG Baden-Württemberg.

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