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Nachhaltige Vorbilder: Die besten DGNB zertifizierten Projekte 2017

Das Jahr 2017 war für die DGNB bei der Zertifizierung ein erfolgreiches. Gebäude und Quartiere unter den vielfältigen Aspekten der Nachhaltigkeit ganzheitlich zu planen, zu bauen und zu betreiben, setzt sich immer mehr durch. Das zeigte sich unter anderem auf der Immobilienmesse Expo Real im Oktober in München, bei der die DGNB eine Rekordzahl an Zertifikatsverleihungen verzeichnen konnte. Weiterlesen

Dialogforum "Too Smart?"

Too smart: Wie viel Technik vertragen Gebäude und ihre Nutzer?

Smart Home, Connectivity, Internet of Things: Die Möglichkeiten, wie wir digitale Technologien auch in Gebäuden einsetzen können, scheinen unbegrenzt und nehmen stetig zu. Doch wieviel Sinn macht der Einsatz der neuen technischen Möglichkeiten im Gebäudekontext überhaupt? Wo liegen die Grenzen zwischen Mehrwert und Spielerei, zwischen Komfort und Trägheit, zwischen Effizienz und Entmündigung? Weiterlesen

Thema Eigenheim: „Das Projekt des Lebens nachhaltig fördern“

„Wohngesundheit zu einem vernünftigen Kaufpreis und eine nachhaltige Bauweise die dem Menschen und der Natur gleichermaßen zugutekommt“, diese Ziele verfolgt das Wohnquartier „elements“ in Karlsruhe. Ausgezeichnet mit einem DGNB Vorzertifikat in Gold hat das Projekt aus den sich positiv ergebenden Maßnahmen einer nachhaltigen Bauweise inklusive Zertifizierung von der L-Bank einen Innovationsbonus erhalten. Was so ein Innovationsbonus genau bedeutet und um was für ein Projekt es sich in Karlsruhe handelt, darüber haben wir mit Christian Brand, Geschäftsführer des Bauträgers, gesprochen.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“: 50Hertz

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und stellen Ihnen diese seit Beginn der Woche vor. Heute haben wir den dritten Finalisten für Sie: das Projekt 50Hertz aus Berlin.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“:
wagnisART

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und werden Ihnen diese in den nächsten Tagen vorstellen. Heute haben wir für Sie das Projekt wagnisART aus München.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“:
Bremer Punkt

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und werden Ihnen diese in den nächsten Tagen vorstellen. Los geht es mit dem Bremer Punkt, ein serielles Pilotprojekt nachhaltiger Innenentwicklung.

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Die DGNB auf der Weltklimakonferenz 2017 in Bonn

Für zwei Wochen rückte die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Über 25.000 Teilnehmer aus 195 Staaten haben dort vom 6. bis zum 17. November an der Umsetzung des Pariser Abkommens gearbeitet. Als eine von rund 500 Nichtregierungsorganisationen hat die DGNB bei insgesamt sechs Veranstaltungen einen aktiven Part übernommen.

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Vertical City, und zwar nachhaltig: Das Projekt FOUR in Frankfurt

Das FOUR in Frankfurt zählt zweifelsfrei zu den spannendsten Hochbauprojekten und Quartiersentwicklungen derzeit in Deutschland. Im Herzen der Bankenmetropole entsteht in den kommenden Jahren auf den 215.000 Quadratmetern des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals ein außergewöhnliches Hochhausensemble. Eines der Gebäude wird sich mit 228 Meter Höhe auf Platz 3 in der Liste der höchsten Hochhäuser in Deutschland einsortieren.

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© Jürgen Pollak für GEZE GmbH

Hidden Champion aus Stuttgart erhält höchste DGNB Auszeichnung

Es sind Geschichten wie diese, die den Gründern von heute den Mut geben, aktiv zu werden. Eine Idee entsteht, die Firmengründung erfolgt quasi aus einer Garage heraus und Jahre später hat sich das gegründete Unternehmen zum Weltmarktführer entwickelt. Umso schöner, wenn Hidden Champions wie dieser auch noch auf Nachhaltigkeit setzen – auch beim Bauen.

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Flagge zeigen für mehr Nachhaltigkeit

Es ist eine Tradition, die das Gute in den Fokus rückt, für eine Woche und das auf der ganzen Welt: die World Green Building Week. Als offizieller deutscher Partner richtet die DGNB, gemeinsam mit Partnern, in dieser weltweiten Aktionswoche Veranstaltungen aus, die die Öffentlichkeit für die Chancen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bauweise sensibilisieren sollen. In diesem Jahr trafen dabei u.a. Architekturführungen der nachhaltigen Art auf 10 Jahre Nachhaltigkeitsstrategie.

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Save the Date: Die wichtigsten DGNB Veranstaltungen bis Ende 2017

Während die ersten Bundesländer ihre Sommerferien bereits hinter sich gebracht haben, werfen wir einen Blick nach vorne auf die DGNB Highlights aus den verbleibenden vier Monaten des Jahres. Nach der großen Jubiläumsfeier „10 Jahre DGNB“ und der kurzen Sommerpause findet ab September in jedem Monat mindestens ein Großevent statt, bei dem man die Gelegenheit hat, die DGNB zu treffen und sich mit uns über die neuesten Entwicklungen rund um das nachhaltige Bauen auszutauschen.

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Die DGNB in China: Qualität als Differenzierungsmerkmal der Zukunft

In den letzten 15 Jahren wurden in China genauso viele Gebäude errichtet, wie es in ganz Europa gibt. Das Bauvolumen ist nach wie vor hoch und der Wunsch nach nachweislich besseren Gebäuden wächst. Hier kommt das DGNB Zertifizierungssystem ins Spiel, das als Qualitätssiegel den Projekten ein hohes Maß an Nachhaltigkeit „made in Germany“ bestätigt.

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Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Wir brauchen mehr Ambition, Kreativität und Mut“ – Interview mit Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Systeme, die die Gestaltungsfreiheit und Kreativität der Planer einschränken, sind grundsätzlich falsch und untauglich“, sagt Thomas Auer. Er ist Professor für Gebäudetechnologie und Bauklimatik an der Technischen Universität München und Geschäftsführer von Transsolar Energietechnik. In unserem Bloginterview spricht er nicht nur über die Unterschiede der international verfügbaren Zertifizierungssysteme für Gebäude und die besondere Rolle der DGNB. Er zeigt auch auf, welche Rolle Architekten und Ingenieuren bei der notwendigen Transformation der gebauten Umwelt zukommt.

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10 Jahre DGNB: „Verantwortung ohne Tunnelblick“

Seit einem Jahrzehnt prägt die DGNB wie keine andere Organisation in Deutschland das nachhaltige Bauen und ist seit Jahren unangefochtener Marktführer. Europaweit sind wir das größte Netzwerk für nachhaltiges Bauen und vereinen Vordenker aus der gesamten Bau- und Immobilienbranche an einem Tisch. Zu unserem 10-jährigen Jubiläum haben wir gemeinsam mit rund 300 geladenen Gästen in der Berliner Akademie der Künste diesen Meilenstein gefeiert.

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Blau-Grüne Gebäude – Natürlich nachhaltig wirtschaftlich

Designing with Nature – Das ist der Kerngedanke des World Green Infrastructure Congress in Berlin vom 20. bis 22.06.2017. Wenn der Mensch Erholung sucht, geht er in die Natur, um sattes Grün wahrzunehmen, frische Luft zu atmen, Wasser zu sehen und zu spüren und entspannt die Energien in Fluss zu bringen. Vielleicht liegt es daran, dass er bewusst oder unbewusst erkennt, dass er Teil des Kreislaufes der Natur ist. Was wäre, wenn er gar nicht weit gehen muss, um dieses gute Gefühl zu haben? Was wäre, wenn die Natur ihn ständig begleitet – dort, wo er arbeitet, wohnt oder übernachtet? Dann sind wir bei Blau-Grünen Gebäuden – designed with nature.

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50 Insights: Blick in die Zukunft des Wohnens

Heute schon zu wissen, was in ein paar Jahren ist, ist eine Vorstellung, die viele reizt. Das Zukunftsinstitut in Frankfurt am Main schafft genau das in gewisser Weise. Zwar auf der Basis gesammelter Daten, Fakten und verbunden mit viel Recherche, dennoch wagen sie mit ihrer neuesten Studie „50 Insights“ einen Blick in die Zukunft des Wohnens. Wie sie das machen und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, das hat uns Christiane Varga, eine der Autorinnen, im Interview verraten.

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„Das DGNB Zertifikat wird zunehmend eine stärkere Rolle spielen“ – Interview mit Hermann Horster (BNP Paribas Real Estate)

Mit einem Marktanteil von über 80 Prozent im Neubau und mit über 60 Prozent auf den Gesamtmarkt gerechnet, ist die DGNB, verglichen mit anderen Zertifizierungssystemen, unangefochtener Marktführer bei Gewerbeimmobilien in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen Marktbericht „Market Focus: Green Buildings 2017“ von BNP Paribas Real Estate hervor. Welche Rolle zertifizierte Gebäude auf dem Investmentmarkt spielen und weitere Fragen hat uns Hermann Horster, Head of Sustainability der BNP Paribas Real Estate, beantwortet.

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Das DGNB zertifizierte und von Cradle-to-Cradle inspirierte Green Solution House in Dänemark | Copyright: Green Solution House

Circular Economy als Motor für Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation

Der bewusste Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist seit jeher eines der Kernthemen der DGNB. So hat die DGNB in ihrem Zertifizierungssystem von Anfang an die ganzheitliche Bilanzierung, die bewusste Auswahl von Bauprodukten hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Herkunft, aber auch die Betrachtung der strukturierten und sortenreinen Rückbaubarkeit in Form von Kriterien formuliert und damit im Markt verankert. Weiterlesen

„Tageslicht ist kein Geschäft. Tageslicht ist eine Haltung!“

Der Einfluss von Licht, genauer von Tageslicht, auf unser Wohlbefinden lässt sich nicht abstreiten. Scheint die Sonne, fühlen wir uns vitaler und fröhlicher. Ist es draußen hingegen grau, dann hat es unser Gemüt mitunter deutlich schwerer. Eine Situation, die es auch beim Einsatz von Tageslicht in Gebäuden zu berücksichtigen gilt.

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DGNB Diamant für 50Hertz Netzquartier in Berlin

Ein Diamant für Gestaltung und Baukultur

Kaum etwas prägt das Bild unserer Städte so sehr, wie die Architektur der Gebäude. Dabei sind sie mehr als reine Zweckerfüller, mehr als vier Wände, in denen Nutzungen ermöglicht werden. Gebäude regen an zur Kommunikation, sie können über ihre Gestaltung identitätsstiftend sein und einen wichtigen kulturellen Beitrag leisten. Ein Gebäude, das diese Eigenschaften auf herausragende Weise auf sich vereint, ist das 50Hertz Netzquartier in Berlin. Weiterlesen

Zwischen Software und Spacesharing

Vorhang auf für die Gewinner der ersten DGNB Sustainability Challenge. Ziel dieser ist es, Projekte zu zeigen, die in der Praxis umgesetzt die Nachhaltigkeit unserer gebauten Umwelt effektiv erhöhen. Zudem sollen diese einen direkten gesellschaftlichen Mehrwert oder Nutzen für Hersteller, Planer, Ausführende und andere bringen. Die beiden Gewinnerprojekte vereinen all das und zeigen gleichzeitig die Bandbreite von nachhaltigem Bauen.

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DGNB Gremientage: Gelebter Mitmach-Verein

Wer viel bewegen will, braucht Mitstreiter. Organisationen, die sich engagieren. Menschen, die ihr Know-how einbringen. Als Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen vereint die DGNB diese unter einem Dach und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. Eine Stimme, die gehört wird. Die Botschaften, die wir dabei senden, die Impulse, die wir in den Markt hineingeben, sind das Ergebnis dessen, was wir mit unseren Mitgliedern erarbeiten. Wie das aussieht, zeigten die DGNB Gremientage, die vom 31. Januar bis 1. Februar zum ersten Mal stattfanden. Weiterlesen

Saving the World – Der DGNB Beitrag zu den Sustainable Development Goals der UN

Am 1. Januar 2016 trat die wegweisende Agenda 2030 der Vereinten Nationen in Kraft. Die Agenda definiert Ziele, um die weitere Entwicklung unserer Welt sinnvoll zu gestalten, um damit langfristig ein Umdenken und somit ein Leben in einer nachhaltigen Welt zu ermöglichen. Diese 17 Ziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), gliedern sich in 169 Unterziele, welche der UN und ihren Mitgliedsstaaten als Richtlinie für deren Entwicklung in den kommenden 15 Jahren dienen sollen. Auf diesen Zielen fußt auch die von der Bundesregierung aktuell veröffentlichte Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

 „Die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie ist ein großer Erfolg. Sie ist ein klares Bekenntnis zum Schutz unseres Planeten. Mit der Strategie stellt die Bundesregierung die Weichen dafür, dass sich Deutschland bis zum Jahr 2030 zu einer der weltweit effizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften entwickeln kann.“
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Auch immer mehr private Unternehmen und Nicht-Regierungs-Organisationen orientieren sich an den SDGs als maßgebliche Wegweiser für ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien und Tätigkeiten.

Als die zentrale Organisation zum nachhaltigen Bauen hat sich die DGNB ebenfalls dazu entschieden, die globalen Nachhaltigkeitsziele aktiv zu unterstützen. In einem ersten Schritt haben wir unsere bisherigen Aktivitäten und Inhalte mit den SDGs und deren Unterzielen abgeglichen. Zudem werden wir unsere zukünftigen Handlungsfelder daran ausrichten und uns inspirieren lassen. Auch unsere Mitglieder und unser Netzwerk möchten wir in diesem Kontext zum aktiven Mitarbeiten aufrufen.

Bei vielen der SDGs zeigt sich, dass zu deren Umsetzung dem Gebäudesektor eine besondere Rolle zukommt. Unsere gebaute Umwelt ist aktuell für ein Drittel des globalen Ressourcenverbrauchs sowie für fast die Hälfte des globalen Energieverbrauchs verantwortlich und verursacht darüber hinaus mindestens ein Drittel  der globalen Treibhausgasemissionen. Allein in Deutschland sind etwa 2,8 Millionen Menschen in der Immobilienwirtschaft beschäftigt. Durch die Globalisierung und die vernetzten Wertschöpfungsketten ist die Gesamtzahl der durch deutsche Bautätigkeiten „betroffenen“ Menschen um ein Vielfaches höher.

Der Abgleich der globalen Nachhaltigkeitsziele mit unserem aktuellen DGNB System zeigt: Bereits heute gibt es zahlreiche Schnittstellen und Synergien.

Klimaschutz

Im November 2016 wurden in Deutschland mit dem Klimaschutzplan 2050 durch die Bundesregierung Zielvorgaben für 2050 und Reduktionsziele für 2030 definiert, die dazu beitragen sollen, dass die globale Temperaturerwärmung, wie im Paris-Abkommen vereinbart, auf maximal 2 °C begrenzt wird. So sollen etwa die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor in Deutschland um 66 bis 67 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Wie bereits in unserem Blogbeitrag zum Klimaschutzplan dargelegt, sind wir der Meinung, dass der Gebäudebestand hierfür ein besonders großes Potenzial bietet, etwa aufgrund der hohen Verbrauchswerte im Betrieb und der derzeit noch überwiegend eingesetzten fossilen Brennstoffe. Diese Reduktionsziele verdeutlichen die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Einführung von Maßnahmen zum Klimaschutz, die gleichzeitig in die SDGs einzahlen.

Das DGNB System, dessen übergeordnetes Ziel eine Steigerung der Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt ist, trägt in seiner Gesamtheit direkt zum SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ bei. Im Rahmen des DGNB Zertifizierungssystems werden ambitionierte Ziel- und belastbare Orientierungswerte für CO2-Emissionen für das Bauen und Betreiben von neuen und bestehenden Gebäuden definiert. Der aktuelle Zielwert für den Energiebedarf fordert eine dreißigprozentige Unterschreitung der gesetzlichen Vorgaben, inklusive der grauen Energie der eingesetzten Baustoffe.

Darüber hinaus leistet die DGNB als Verein durch die ganzheitliche Arbeit mit ihren Mitgliedern und ihrem breit aufgestellten Netzwerk einen wichtigen Beitrag, um Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu verankern und die Relevanz des Themas immer wieder hervorzuheben. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Herstellern, Investoren, Bauherren, Architekten und Ingenieuren, Bauunternehmen, Betreibern, Nutzern aber auch mit anderen Verbänden sowie Forschungseinrichtungen wird die Entwicklung und die Einführung innovativer Technologien, Lösungen und Materialien für mehr Klimaschutz vorangetrieben. Zudem beteiligt sich die DGNB über Positionspapiere und Stellungnahmen an der politischen Debatte zu aktuellen Themen mit Bezug zum Klimawandel, wie mit einer Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050 oder zur Novellierung der Energiegesetzgebung für Gebäude. Über die DGNB Akademie wird das bei der DGNB vorhandene Wissen weitergetragen und multipliziert, wodurch das Bewusstsein für die Relevanz des Klimaschutzes gestärkt wird.

Ressourcen und Konsum

Die natürlichen Ressourcen der Erde sind ein kostbares Gut, das es zu schützen gilt. Der Verbrauch von Ressourcen geht immer mit Wirkungen auf Flora, Fauna und Menschen einher. Die Verfügbarkeit vieler Ressourcen ist inzwischen sehr begrenzt und führt zunehmend zu Verteilungskonflikten. Das DGNB System fördert ein nachhaltiges Wirtschaften sowie eine effiziente Nutzung aller eingesetzten Ressourcen. Der konkret für das Gebäude anfallende Ressourcenverbrauch – etwa der Frischwasserverbrauch, der Verbrauch endlicher materieller und energetischer Ressourcen – wird je Gebäude strukturiert ermittelt, transparent gemacht und anschließend bewertet. Über die Ökobilanz werden außerdem die Umweltwirkungen des Gebäudes berechnet und bewertet, die eine Verschmutzung von Boden und Gewässern etwa durch Versauerung oder Überdüngung hervorrufen und so zu Wald- und Fischsterben führen können.

Neben der Reduzierung des Ressourcenverbrauchs wird der Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie die effiziente Nutzung von Flächen beurteilt. Für mehr Nachhaltigkeit bei der Materialgewinnung honoriert die DGNB den Einsatz von Holz und Naturstein aus nachhaltigem An- und Abbau. Darüber hinaus wird ein risiko- und schadstoffarmer Bau, der Einsatz recyclingfreundlicher Baustoffe sowie eine rückbaubare Konstruktion durch die DGNB gefördert. Damit ist der übergeordnete Leitgedanke einer verantwortungsbewussten, kreislauforientierten Ressourcennutzung gemäß der „Circular Economy“ bereits durch eine Vielzahl von Kriterien in unserem System verankert und wird zukünftig noch weiter ausgebaut.

Nachhaltigkeit im Quartier

Bei der Betrachtung der Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt dürfen Gebäude nicht losgelöst von ihrer Umgebung entworfen und/oder bewertet werden. So kann ein großes Angebot an Transportmöglichkeiten und Leihsystemen für Elektrofahrzeuge sowie die entsprechende Infrastruktur eine nachhaltige Mobilität langfristig fördern und auch die Qualität des Gebäudes erhöhen. Des Weiteren bietet das DGNB System die Möglichkeit, ganze Stadt- oder Gewerbequartiere und Industriestandorte zu betrachten. Hier werden etwa der Einbezug der Nutzer in Entscheidungsprozesse, Governance-Themen sowie das Vorhandensein von zugänglichen Frei- und Grünflächen in unmittelbarer Umgebung bewertet.

Gesundheit und Komfort

Um sicherzustellen, dass die in zertifizierten Gebäuden verwendeten Materialien und Innenausbauten möglichst keine gesundheitsgefährdenden Risiko- und Schadstoffe enthalten, wird im Rahmen der Zertifizierung die Erstellung eines vollständigen Bauteilkatalogs gefordert. Dieser ermöglicht die Einstufung der verwendeten Materialien und Baustoffe hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit. Ob tatsächlich im Gebäude vorhandene Schadstoffe in der Innenraumluft vorhanden sind, wird über eine Messung nach Fertigstellung ermittelt. Das Ziel, eine gesunde Raumluftqualität einzuhalten, sichert in den meisten Fällen ab, dass schädigende Baustoffe gar nicht erst eingesetzt werden. Im Rahmen der Ökobilanz-Berechnung wird außerdem ermittelt, wieviele Emissionen über den gesamten Lebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis zum Lebensende entstehen, die der Umwelt und den Menschen beeinträchtigen können.

Gleichberechtigung und Teilhabe

Die DGNB möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür Sorge tragen, dass Gebäude die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, um eine gleiche Behandlung der Geschlechter sowie eine Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das DGNB System behandelt diese Themen mit großer Sorgfalt, was sich etwa darin widerspiegelt, dass Gebäude, welche die Mindestanforderungen an die Barrierefreiheit nicht erfüllen, von der Zertifizierung ausgeschlossen sind. Durch den Ausbau familienfördernder Gebäudestrukturen, wie beispielsweise Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung sowie Wickel- und Stillmöglichkeiten, wird eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert und allen die Möglichkeit geboten, gleichberechtigt am öffentlichen und beruflichen Leben mitzuwirken.

Indirekter Beitrag zu weiteren SDGs

Einen indirekten Beitrag leistet die DGNB darüber hinaus zu drei weiteren Nachhaltigkeitszielen. So unterstützt die DGNB etwa die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltschädigung und fördert die wissenschaftliche Forschungsarbeit sowie die Entwicklung von Innovationen. Als Verein trägt die DGNB dazu bei, Entscheidungsträgern auf sämtlichen Ebenen Hilfestellungen für repräsentative, belastbare und nachhaltige Entscheidungen zu geben, die langfristig zum Klimaschutz und zur Erreichung der hier beschriebenen Ziele beitragen.

Appell für mehr Nachhaltigkeit

Die DGNB nimmt die Herausforderung der Agenda 2030 an. Die UN-Ziele für die Menschheit und unsere Erde, die Basis für ein friedvolles Zusammenleben, geben uns als Organisation Orientierung und Inspiration. Wir werden mit all unseren Kräften daran arbeiten, die Ziele erreichbar zu machen und hoffen, auf diesem Weg viele Mitstreiter zu gewinnen.

Die Sustainable Development Goals als Kernthema in der Version 2017 des DGNB Systems!

Bilder: http://www.un.org/sustainabledevelopment/news/communications-material/

Ein Ratgeber für die Praxis: BIM für Architekten – 100 Fragen 100 Antworten

Building Information Modeling, kurz BIM, ist ein Thema, das die Baubranche seit einigen Jahren intensiv beschäftigt. Um den Einstieg in das Thema zu vereinfachen, ist in einem Gemeinschaftsprojekt der Bundesarchitektenkammer und des Bundesumweltministeriums das Buch „BIM für Architekten – 100 Fragen 100 Antworten“ erschienen. Von A wie „As-built-Modell“ bis Z wie „Zeichnung“ ist so ein Ratgeber entstanden, der laut Herausgeber einen Beitrag dazu leisten soll, den Prozess der Einführung von BIM aktiv zu begleiten und mitgestalten zu können.

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Gedanken zur Nachhaltigkeit – ein Kommentar von Amandus Samsøe Sattler

Nachhaltigkeit heißt neue Ziele setzen, weil man mit den alten nicht mehr weiter machen kann. Die neuen Ziele sind lebenszyklus- und gemeinwohlorientiert.

Die Form unserer Gesellschaft wird von Sicherheit, Freiheit und Wohlstand geprägt. Es geht darum, dieses zivilisatorische Projekt, dessen Teil wir sind, zu erhalten und in die Zukunft zu entwickeln.

Bisher basiert unser Gesellschaftsmodell jedoch auf der Annahme des Vorhandenseins grenzenloser Ressourcen oder anders gesagt: der Aufbau der Gesellschaft ist ressourcenignorant. Nun gibt es Stress wegen des Klimawandels und dessen globaler Auswirkungen auf unser Leben. Es geht also darum, wie wir weiter in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand leben können, trotzt einer veränderten Basis der Verfügbarkeit der Grundlagen unseres Lebens.

Eine Zeit lang haben wir geglaubt, dass wir das Problem mit Technik lösen können. Aber Technik kann immer nur so viel wie die Gesellschaft, die sie anwendet. Und meist auch ohne daran zu denken, welche Auswirkungen die Anwendung auf die Umwelt hat. Die momentane Digitalisierung hilft uns auch nicht aus dieser Misere; im Gegenteil: sie fördert und beschleunigt die fossile Gesellschaft. Auch unsere Freiheit behalten wir nicht, wenn wir uns in Abhängigkeit der Technik begeben. Unsere Daten und Systeme werden von Unternehmen beeinflusst, die außerhalb unserer Kontrolle sind.

Als Reaktion auf diesen Zustand der Abhängigkeit von globalen Konzernen gibt es Bewegungen, die eher dezentrale und emanzipierte Strukturen zur Ernährungs- und Energieerzeugung entwickeln und ausprobieren. Diese Bewegungen werden bestimmt durch eine Vielzahl von sozialen und resilienten Projekten aus der gesellschaftlichen Basis. Diese Bottom-up Prozesse dürfen wir nicht unterschätzen, da viele relevante Veränderungen aus der Gemeinschaft kommen und nicht von politischen Eliten.

Über Nachhaltigkeit wird viel gesprochen, weil wir sie als einen Mangel erleben. Nun ist es an der Zeit, die Praxis zu ändern und nicht nur Nachhaltigkeit zu implementieren, sondern sie zu bauen und zu leben. Und wenn wir wollen, dass es eine relevante gesellschaftliche Bewegung werden soll, müssen wir sie auch mit der Ästhetik verbinden. Niemand will in einem Haus wohnen, nur weil es nachhaltig ist  – es muss auf allen Ebenen gut zu bewohnen sein – und Gestaltung spielt dabei eine große Rolle. Wir entscheiden uns für gute Räume, weil sie den Kontext für eine gute Erfahrung bieten.

Architekten sind gefordert, die Themen der Nachhaltigkeit in die Hand zu nehmen und diese nicht nur den Ingenieuren und der Technik zu überlassen.

 

DGNB Jahresrückblick 2016
Erleben Sie in unseren Meilensteinen, was wir 2016 gemeinsam mit unseren DGNB Mitgliedern bewegt haben. Zum Jahresrückblick

Gebäude nachhaltig betreiben – mit System

Betriebsrelevant, optimierbar, beeinflussbar: Diese Attribute verbinden die 9 Kriterien des neuen DGNB Zertifizierungssystems für Gebäude im Betrieb. Das als Planungs- und Optimierungstool für ein effizientes Gebäudemanagement ausgelegte System hilft Betreibern, Bestandshaltern und Nutzern dabei, die reale Nachhaltigkeit in der Gebäudenutzung zur erhöhen. Belohnt wird, wer sich Ziele setzt und diese sukzessive verfolgt, wer Verbräuche systematisch erfasst und Maßnahmen anstößt, die zu deren Reduzierung beitragen. Umsetzbar ist das Ganze in nicht einmal drei Monaten, auch weil es passgenau für den deutschen Markt entwickelt wurde und auf Nachweispflichten verzichtet, die wenig zielführend sind.

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Ready for Take-Off: Stuttgart Airport fliegt auf die DGNB

Der Flughafen Stuttgart ist der sechstgrößte in Deutschland. In den nächsten Jahren will dieser eigenen Angaben nach, zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen Europas werden. Auf dem Weg zum fairport lebt man in Stuttgart den Nachhaltigkeitskodex des Unternehmens und baut mit der Stuttgart Airport City ein nachhaltiges Gewerbequartier: für die Umwelt und vor allem für die Menschen.

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Exklusive Einblicke: DGNB unterwegs in Berlin

Einen geeigneteren Ort und ein passenderes Datum hätte sich die DGNB für den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „DGNB unterwegs“ kaum aussuchen können. Am 9. November, dem Jahrestag des Mauerfalls, ging es nach Berlin, den Gründungsort des Vereins. Für DGNB Mitglieder gab es spannende Hintergrundinformationen, exklusive Einblicke und viel Austausch. Weiterlesen

Die World Green Building Week 2016 in Aachen

Nachhaltigkeit braucht verantwortungsvolle Vorbilder, die Innovationen vorantreiben. In Aachen entstehen aktuell und auch in den nächsten Jahren eine große Zahl an Gebäuden, in denen viele Menschen wohnen, leben und arbeiten werden. Neben einigen größeren Hotel- und Wohnungsbauprojekten fällt der neue Campus der RWTH Aachen auf. In einer ersten Ausbaustufe werden etappenweise auf einer Fläche von 473.000 Quadratmetern elf Forschungscluster realisiert. So lag es für die LAGUS GmbH nahe, unter der Schirmherrschaft der DGNB Multiplikatoren in der Region für das Thema zukunftsfähige Gebäude zu begeistern.

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Schmuttertal-Gymnasium Diedorf Foto: Stefan Müller-Naumann

7 Projekte mit Vorbildcharakter: Die Shortlist beim DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“

Wenn Ende November zum vierten Mal der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen wird, geht es wieder für einige herausragende Bauprojekte auf die große Bühne des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Sie werden gewürdigt für ihre architektonische Leistung, die Nachhaltigkeit, Innovation und Ästhetik auf beispielhafte Weise vereint. Sie präsentieren sich Seite an Seite mit den nachhaltigsten Städten und Kommunen, Unternehmen, Marken und Forschungsprojekten, die jährlich bei Europas größtem Preis seiner Art ausgezeichnet werden.

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DGNB Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050

In einem umfangreichen Dialogprozess wird seit vergangenem Jahr von der Bundesregierung der Klimaschutzplan 2050 entwickelt, in dem die nationalen Ziele und Empfehlungen zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele formuliert und damit auch verbindlich festgesetzt werden sollen. Zum letzten Hausentwurf, der hierzu veröffentlicht wurde, hat die DGNB  eine offizielle Stellungnahme eingereicht. Weiterlesen

FC Barcelona und Porsche als Vorbilder des nachhaltigen Bauens

Von Barcelona bis nach Stuttgart: Nachhaltiges Bauen kennt keine Ländergrenzen, das hat die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen World Green Building Week in Stuttgart gezeigt. Jedes Jahr im Herbst wird die Aktionswoche vom weltweiten Dachverband für nachhaltiges Bauen – dem World Green Building Council – veranstaltet. Die DGNB ist der offizielle deutsche Partner dieser Woche und hat zum Auftakt der Feierlichkeiten in Stuttgart Spitzensport mit Spitzenleistung zusammengebracht.

„Das Wesentliche beim Bauen ist der menschliche Aspekt“, mit diesen Worten bringt Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement der Porsche AG, den Tenor der Auftaktveranstaltung zur diesjährigen World Green Building Week in Stuttgart auf den Punkt. Die meiste Zeit verbringen wir in Gebäuden und, egal ob beim Arbeiten oder darin Leben, wir wollen uns in diesen wohlfühlen.

v.l.n.r. William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement bei der Porsche AG

v.l.n.r. William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, Dr. Christine Lemaitre, DGNB e.V., Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement bei der Porsche AG

Das bedeutet aber nicht nur, dass sich der Nutzer selbst wohlfühlt, auch der Standort muss in die Planung mit eingebunden sein, und das von Anfang an. Am Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen ist Porsche das gelungen und zwar so gut, dass dieser Standort als erster Industriestandort mit einem DGNB Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet wurde. Warum Nachhaltigkeit für Porsche mehr als nur ein Schlagwort ist und warum einer der größten Automobilkonzerne weltweit und die DGNB gut zusammenpassen, hat uns Jürgen King beim Auftakt zur World Green Building Week in einem Interview erzählt.

Espai Barça – DGNB vergibt erstes Vorzertifikat weltweit für ein Event Areal

In Barcelona habe man zwei sakrale Stätten mitten in der Stadt, die für die Bewohner der katalanischen Hauptstadt und all seine Besucher eine einzigartige Wirkung haben: Die Sagrade Familia und das Camp Nou, erklärt William T. Mannarelli, Director of Real Estate FC Barcelona, den Mythos um das weltbekannte Fußballstadion. Um das Areal rund um das Camp Nou für alle zugänglich und zu einem urbanen Raum der Begegnung zu machen, soll ab 2017 in vier Jahren das komplette Areal um das Camp Nou baulich verändert werden. Und das unter nachhaltigen Aspekten basierend auf dem DGNB System. Für den FC Barcelona stehen neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen einer nachhaltigen Bauweise vor allem auch die sozio-kulturellen Veränderungen im Mittelpunkt.

Das Camp Nou und das komplette Areal darum sollen in die angrenzende Nachbarschaft des Stadtteils Les Corts optimal integriert werden. Ob es nicht sinnvoller sei, ein komplett neues Stadion außerhalb der Stadt zu bauen, wie bspw. der FC Bayern München, verneint Mannarelli. Durch die bewusst offene Gestaltung aller Gebäude und der Öffnung des Gelände im Sinne eines urbanen Campus wolle man so den Spirit des FC Barcelonas an 365 Tagen für jeden erlebbar machen. Und das gehe nun einmal nicht außerhalb der Stadt. Damit folgt der FC Barcelona, wie auch Porsche, dem Grundsatz, für die Menschen und den Standort zu bauen. Als Lohn für diesen nachhaltig durchdachten Ansatz wurde bei der Auftaktveranstaltung zur World Green Building Week das Campus-Projekt Espai Barça als erstes Event Areal weltweit mit einem DGNB Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

v.l.n.r. Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Prof. Alexander Rudolphi, DGNB Präsident, William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, und Peter Mösle, Geschäftsführer, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH und DGNB Präsidiumsmitglied, bei der Verleihung des DGNB Vorzertifikats in Gold für das Projekt Espai Barça, das weltweit erste DGNB zertifizierte Event Areal.

v.l.n.r.  Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Prof. Alexander Rudolphi, DGNB Präsident, William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, und Peter Mösle, Geschäftsführer, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH und DGNB Präsidiumsmitglied

Change Your Perspective

Die DGNB ist Teil des weltweiten Dachverbands für nachhaltiges Bauen – dem World Green Building Council. Einmal pro Jahr veranstaltet dieser die World Green Building Week, die es zum Ziel hat, die Öffentlichkeit für die Relevanz von nachhaltigem Bauen zu sensibilisieren und zu begeistern. Die DGNB ist der offizielle deutsche Partner der World Green Building Week, die, vom 26. September bis zum 2. Oktober, in über 70 Ländern stattfindet. Das übergeordnete Motto in diesem Jahr „Change Your Perspective“. Auch 2016 wird die DGNB wieder von einer Reihe von Partnern offiziell bei der World Green Building Week unterstützt. Dies sind die Forbo Flooring GmbH, die LAGUS GmbH sowie die record Türautomation GmbH.

Wie wörtlich das Motto „Change Your Perspective“ zu nehmen ist, erklärt Maroš Šefčovič, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, der der Schirmherr für die diesjährige World Green Building Week 2016 in Europa ist.

Nachhaltigkeit im Supermarkt: Mehr als Bio

Wenn wir an Nachhaltigkeit beim Einkaufen denken, sind wir schnell bei bio, öko oder vegan in jeder Form und Farbe. Dass auch beim Supermarkt selbst, genauer beim Gebäude mit seiner baulichen Konstruktion und technischen Ausstattung, Nachhaltigkeit auf beeindruckende Weise umgesetzt kann, beweist die Handelskette REWE. Bei einem Ortstermin im Stadtteil Praunheim in Frankfurt konnte ich mich selbst davon überzeugen, was Green Building für das Unternehmen heißt. Weiterlesen

DGNB BIM Workshop

BIM, Nachhaltigkeit und Zertifizierung

Das Thema Building Information Modeling, kurz BIM, beschäftigt die Bau- und Immobilienbranche seit einigen Jahren. Doch was bedeutet BIM für die Hersteller, die Architekten und Planer und letztlich auch für die Betreiber? Wer kann sich BIM überhaupt leisten? Und welche Rolle spielt die DGNB in der BIM-Diskussion?

„BIM wird unsere Arbeitsweise verändern“, darüber sind sich die Teilnehmer der diesjährigen DGNB Impuls Session zum Thema Digitalisierung einig. Wie groß die Veränderung sein wird, ist jedoch nicht klar. Klar ist hingegen: Die Unsicherheit ist groß und der Blick in die Zukunft mitunter ungewiss. Diese kritischen Töne kommen nicht von ein paar Bedenkenträgern, sondern von einer repräsentativen Gruppe bestehend aus Akteuren unterschiedlicher Disziplinen, angefangen von Herstellern, Planern bis hin zu den Betreibern. Also ein Personenkreis, der sich aktiv mit BIM auseinandersetzen muss.

BIM und die Nachhaltigkeit

DGNB Impuls Session „Digitalisierung“: BIM und Nachhaltigkeit verzahnen – was ist möglich?

DGNB Impuls Session „Digitalisierung“: BIM und Nachhaltigkeit verzahnen – was ist möglich?

Im Rahmen von BIM werden bislang keine Daten explizit für die Nachhaltigkeit abfragt. Das muss sich ändern, denn wenn wir jetzt die Prozesse des nachhaltigen Bauens nicht in BIM als festen Bestandteil integrieren, dann ist eine Einführung irgendwann schwierig oder nicht mehr möglich. Wie lassen sich also BIM und der DGNB Planungsprozess konkret miteinander verzahnen?

Johannes Gantner vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik, forscht derzeit an einem BIM-Referenzobjekt in Deutschland. Ziel des Projekts ist es, die Building-Information-Modeling-Methode anhand konkreter Bauprojekte beispielhaft anzuwenden – auch unter der Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte.

M.Sc. Johannes Gantner Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

M.Sc. Johannes Gantner
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Dabei vergleicht er, welche Daten aus verschiedenen BIM-Modellen mit unterschiedlichem Informationsgehalt für die verschiedenen Steckbriefe einer Nachhaltigkeitszertifizierung verwendet werden können. Als Grundlage hat er die DGNB Kriterienkataloge von Bürogebäuden, unterteilt in Neubau, Bestand und Modernisierung, genommen. Seine Analyse zeigt, dass eine Vielzahl der für eine Nachhaltigkeitszertifizierung notwendigen Informationen direkt und automatisiert aus einem BIM-Modell entnommen werden können. Somit würde eine Nutzung von BIM den Arbeitsaufwand für eine DGNB Zertifizierung stark reduzieren und dabei gleichzeitig die Qualität und Konsistenz der Nachhaltigkeitsinformationen erhöhen.

Brücke zwischen Gebäude und Bauprodukten

Die Plattform für Bauprodukte bei der DGNB: der DGNB Navigator

Die Plattform für Bauprodukte bei der DGNB: der DGNB Navigator

Damit Projekte also von Anfang an verlässliche Nachhaltigkeitsdaten berücksichtigen können, ist eine Verknüpfung wie beispielsweise mit dem DGNB Navigator entscheidend. Denn der DGNB Navigator stellt eine wichtige Brücke zwischen Bauprodukten und dem DGNB Zertifizierungssystem her, indem er die geforderten Daten für die Gebäudezertifizierung bereitstellt.

Einen Schritt voraus sind uns hier übrigens unsere Schweizer Nachbarn. Heinz Bernegger, Geschäftsführer der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft – SGNI, die DGNB Systempartner ist, berichtet, dass in der Schweiz BIM bereits in das entsprechende Zertifizierungssystem integriert wird. Größere Bauherren haben zudem vereinbart, dass nur noch Projekte realisiert werden, die auf BIM basieren. Dadurch werden letztlich die Kostentreiber bei der Zertifizierung selbst reduziert.

BIM für Alle?

Mit dem Vormarsch von BIM und den dadurch verbundenen technischen Veränderungen wird gleichzeitig ein Strukturwandel vollzogen, der aus Sicht aller Beteiligten unterschiedliche Fragen und Herausforderungen aufwirft.

Hersteller:

  • Sie sind das erste Glied in der Kette, denn sie bieten nicht nur Produkte, sondern auch Systeme an. Trotzdem müssen die Planer die Anforderungen klar definieren, sodass die Hersteller letztlich die passenden Daten liefen können.
  • Die Formate sind bislang nicht eindeutig definiert. Dies steht einem reibungslosen Ablauf mit BIM entgegen.

Architekten und Planer:

  • Sie sehen eine große Chance für die integrale Planung und für die DGNB durch BIM.
  • Ihre Sorge: Wie herstellerneutral wird die Planung sein, und wird es auch herstellerneutrale Daten in BIM geben?
  • Die Frage, die für viele zukunftsweisend sein wird: Wer bezahlt für BIM und wer profitiert davon? Die HOAI muss die Frage der Honorare in Zukunft besser regeln.

Betreiber und Facility Manager:

  • Sie sehen das Einrichten eines Zentralregisters als notwendig an, damit die Dokumentation einheitlich ist.
  • Es fehlt die eine klare Definition bei der Frage nach den Zuständigkeiten.
  • Die Politik treibt das Thema kräftig voran; ab 2020 muss BIM bei allen neu zu planenden Projekten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eingesetzt werden. Doch wie soll mit diesem Druck umgegangen werden? Ist Leasen statt Kauf ein erster Ansatz im Umgang mit BIM?

All diese Aspekte zeigen: BIM ist ein Thema, das viele beschäftigt. Genau aus diesem Grund arbeitet die DGNB gemeinsam mit ihren Mitgliedern, die die gesamte Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienbranche abbilden, aktiv daran, wie eine systematische Verzahnung von BIM-Lösungen und einer Nachhaltigkeitszertifizierung für Gebäude funktionieren kann. Ein Wunsch aller Beteiligten: Die DGNB soll als Vernetzungsplattform zwischen BIM und allen am Bau beteiligten Personen agieren. In den kommenden Monaten soll an dieser Positionierung in einem weiteren Workshop bei der DGNB gearbeitet werden. Dabei ist uns klar: BIM wird unsere Arbeitsweise verändern, aber wir selbst können Richtung und Ausmaß bestimmen.

Nachhaltigkeit als roter Faden

Wer sich entscheidet, nachhaltig zu bauen und sein Projekt auch noch nach DGNB zertifizieren zu lassen, steht vor einer spannenden Aufgabe. Einer Aufgabe, die das Zusammenspiel zahlreicher Fachleute bedingt. Da sind die Architekten und Planer, die Bauherren und – für die Zertifizierung unabdingbar – die Auditoren. Einer von ihnen ist Carsten Bremer. Er hat diese Aufgabe schon mehrfach gemeistert und bereits mehrere Projekte nach den Anforderungen der DGNB auditiert.

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Auf zur Expo Real nach München!

Oktober ist Messezeit für die DGNB. Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei der Expo Real in München, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Schon traditionell präsentieren wir uns mit der Bundesarchitektenkammer (BAK), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Bundesstiftung Baukultur gemeinsam in Halle A2 am Stand 332. Weiterlesen

Klimaschutzplan 2050: Eine Unterschrift als Signal

Über 50 Organisationen haben bislang den „Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft“ unterschrieben. In zehn zentralen Forderungen definieren die Unterzeichner konkrete Vorschläge an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und diese gesetzlich festzuschreiben. Auch die DGNB hat den Klimaschutzplan unterzeichnet und setzt damit ein Zeichen für einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt.

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Rolf Demmler presenting the DGNB pre-certified BASF R&D Center during BAU Congress China 2016

DGNB System in China: “Everybody in the project understood the quality improvement“

The DGNB System has been applied in China for some years now and the first projects have already been certified. During BAU Congress China, taking place in July 2016 in Beijing, we talked with two experts that have practical experience in applying the DGNB System on the Chinese market. Their conclusion: The DGNB System is very well received and fits perfectly to the needs of the Chinese market.

Rolf Demmler is Director of SoftGrid (Shanghai). He worked as a DGNB Auditor for the new BASF Research & Development Center in Shanghai that has just been constructed and already received a DGNB pre-certificate in Silver. In his interview, he emphasizes the various benefits for the project partners resulting from the use of the DGNB System. One key point of great importance for the Chinese market: The building was perceived as ready-to-use by the tenants that moved into the building.

“The DGNB System allows to give different levels of targets closer to the local standards“

Joseph van der Elst works as the Deputy Director of energydesign (Shanghai), one of the companies being most active in promoting the DGNB System in China. For instance, the German Enterprise Center in Qingdao, the first built DGNB pre-certified project in China, has been audited by energydesign. In his statement, Joseph van der Elst explains that the DGNB System in China is most useful as a project management tool.

Cradle-to-Cradle trifft DGNB_ Interview mit Prof. Michael Braungart

Cradle-to-Cradle trifft DGNB

Wie funktioniert das Prinzip der perfekten Kreislaufwirtschaft? Und was steckt eigentlich hinter dem Cradle-to-Cradle-Konzept? Antworten hierzu gab es im Rahmen einer DGNB Vortragsveranstaltung, bei der sich unter anderem der Entwickler des Konzepts, Prof. Michael Braungart, und DGNB Präsidiumsmitglied Peter Mösle dem Thema genähert haben.

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Prof. Manfred Hegger

Zum Tod von Manfred Hegger

Ich bin bestürzt über den viel zu frühen Tod von Manfred Hegger. Er war ein großartiger und einfühlsamer Menschenfreund. Als Architekt und Lehrer hat er die Bedeutung des nachhaltigen Handelns für das Planen und Bauen sehr früh erkannt und in seine Arbeit und Lehre mit großem Erfolg integriert.

Ich konnte selbst erleben, wie er seine Studenten und Mitarbeiter mitnehmen und für diese Ziele begeistern konnte.  Mit seinen Arbeiten, Veröffentlichungen und Initiativen hat er die Grundlagen und vor allem die Umsetzbarkeit des nachhaltigen Planens weit über unsere Grenzen hinaus gefördert und bewiesen.

Im Juni 2010 hatte sich Manfred Hegger bereit erklärt, das Amt des Präsidenten der DGNB zu übernehmen und repräsentierte den Verein über zwei Amtsperioden in einer Zeit der intensiven inhaltlichen und organisatorischen Entwicklung mit Überblick, Augenmaß und Kompetenz. Die DGNB hat ihm sehr viel zu verdanken.

Als Mensch habe ich ihn hoch geachtet und für seine Lebensleistung bewundert. Seine ehrliche, kritische und konstruktive Einschätzung  habe ich immer gesucht. Sie wird mir fehlen, das nachhaltige Bauen hat einen wichtigen Impulsgeber und Lehrer verloren.

Bloß keine Dachschäden – Interview mit Thimo Germann (NIS)

Wetterkapriolen und Starkregen setzen nicht nur uns Menschen zu. Es sind gleichermaßen Extrembedingungen für Gebäude mit Flachdächern – besonders wenn diese über kleine Löcher verfügen, durch die das Wasser in die Gebäudesubstanz eindringt. Mit der Nordic Industrial Services GmbH, kurz NIS, gibt es unter den DGNB Mitgliedern ein junges Unternehmen, das den Dachleckagen den Kampf angesagt hat. Warum das Thema weiter verbreitet ist, als man vermuten mag, und wie das Geschäftsmodell hinter NIS aussieht, verrät Thimo Germann.

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DGNB Impuls Sessions: 5 Themen, die die Baubranche bewegen

Den Wandel in der Bau- und Immobilienbranche als Chance zu begreifen, dabei gezielt Impulse zu setzen, die etwas bewirken und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Gewicht verleihen – das ist eines der zentralen Ziele der DGNB als Non-Profit-Organisation. Bei den fünf DGNB Impuls Sessions, die am Freitag, den 17. Juni 2016 ab 14 Uhr in Stuttgart stattfinden, setzen wir hier an. Das Themenspektrum reicht von BIM über nachhaltiges und kostengünstiges Wohnen bis zum Klimaschutzabkommen von Paris. Weiterlesen

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Bewerbungsendspurt, Jury und Partneroption

Am 10. Juni, also in weniger als zwei Wochen, endet die Anmeldefrist für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“. Genug Zeit noch für echte Vorzeigeprojekte sich zu bewerben bei Deutschlands Architekturpreis Nummer 1 in Sachen Nachhaltigkeit. Die Erfolgsformel für alle Teilnehmer: Hohe Innovationskraft + herausragende Gestaltung + ganzheitliche Nachhaltigkeit.

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Eindrücke von der Preisverleihung 2015 | Copyright: Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Foto: Frank Fendler

Seit seiner Initiierung vor neun Jahren hat sich der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zu einer der renommiertesten Auszeichnungen seiner Art in Europa entwickelt. Die jährliche Preisverleihung Ende November in Düsseldorf hat sich als hochkarätige Veranstaltung etabliert, die unter dem gemeinsamen Ziel der Nachhaltigkeit relevante Persönlichkeiten und Vordenker des Landes aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbringt.

Die DGNB engagiert sich seit langem erfolgreich als institutioneller Partner der Plattform. Zum vierten Mal wird in diesem Jahr die von der DGNB gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis ausgelobte Auszeichnung als eigene Kategorie beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis vergeben. Unsere DGNB Jury steht bereits in den Startlöchern, um die eingehenden Bewerbungen zu sichten.

Zweistufiger Juryprozess mit prominenter Besetzung

Im letzten Jahr durfte die DGNB Jury 87 Einreichungen sichten und bewerten.

Im vergangenen Jahr durfte die DGNB Jury 87 Einreichungen sichten und bewerten.

Sie wollen wissen, wer in der DGNB Jury sitzt? Neben den DGNB Präsidiumsmitgliedern Martin Haas (haas.cook.zemmrich – STUDIO2050), Prof. Anett-Maud Joppien (TU Darmstadt und Dietz Joppien Architekten) und Amandus Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten) sind dies Prof. Anette Hillebrandt (Bergische Universität Wuppertal), der Vorsitzende des DGNB Fachausschusses Martin Hoffmann (ARCADIS Deutschland GmbH), der Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer Prof. Ralf Niebergall, Prof. Matthias Rudolph (Transsolar Energietechnik GmbH) sowie der Bauwelt-Chefredakteur Boris Schade-Bünsow.

Die DGNB Jury trifft eine Vorauswahl, die der Expertenjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vorgestellt wird und aus der dann der letztliche Gewinner bestimmt wird. Auch in dieser sitzen zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, und Bärbel Höhn, Mitglied des Bundestags und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Partner werden beim Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Den Rahmen für die Preisverleihung bildet auch in diesem Jahr wieder der Deutsche Nachhaltigkeitstag – der mit rund 2.000 Besuchern meistbesuchte nationale Kongress für Nachhaltigkeit. Das Forum richtet sich direkt an Unternehmensentscheider und Nachhaltigkeitsexperten, an Verantwortliche aus Städten und Gemeinden sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien. Das Ganze findet am 24. und 25. November 2016 in Düsseldorf statt – mit der feierlichen Preisverleihung als finalem Highlight.

Prominent bei der Veranstaltung platziert: Die offiziellen Partner

Prominent am Gemeinschaftsstand platziert: Unsere offiziellen Partner

Beim Deutschen Nachhaltigkeitstag wird auch diesmal wieder ein eigenes Themenforum „Nachhaltiges Bauen“ stattfinden, in dem neben der DGNB die offiziellen Partner des Preises teilnehmen. Unser DGNB Mitglied DFH Deutsche Fertighaus Holding AG unterstützt uns bereits im dritten Jahr als eben solch ein offizieller Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Auch andere Unternehmen haben noch die Möglichkeit, sich auf diese Weise zu engagieren. Das Partnerpaket umfasst unter anderem eine Standpartnerschaft mit der DGNB in der Foyerausstellung, die an beiden Kongresstagen geöffnet ist. Wir würden uns freuen, wenn noch weitere Unternehmen dem Beispiel der DFH folgen und uns in diesem Rahmen tatkräftig unterstützen.

Von der Theorie zur Praxis und zurück: Wissen für nachhaltiges Bauen

Nachhaltiges Bauen braucht fundiertes Wissen, eine anwendbare Methodik und die fortlaufende Integration neuer Erkenntnisse. Wenn diese drei Punkte berücksichtigt werden, ist eine Praxistauglichkeit bei zeitgleicher Weiterentwicklung gewährleistet. Die DGNB bietet mit der Kombination von DGNB System und Akademie beste Voraussetzungen, um Nachhaltigkeit zu realisieren; und das nicht nur in der Baubranche.

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„Zertifizierungssysteme werden ein Muss sein“ – Interview mit Matthias Schultze (GCB German Convention Bureau)

Weltweit rangiert Deutschland auf Platz 2 als anerkannter Tagungs- und Kongressmarkt. Damit dies so bleibt, sind in der Studie „Tagung und Kongress der Zukunft“ acht Megatrends und die daraus resultierenden Handlungsfelder identifiziert worden. Einer dieser Megatrends: Nachhaltigkeit. Warum in diesem Zusammenhang ein DGNB Zertifikat als ein Muss eingestuft wird und weitere Fragen hat uns Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau e.V., beantwortet.  Weiterlesen

Herausforderung Klimawandel: Schaffen wir das?

Zwei Grad klingen nicht nach viel. Ist die Zahl zwei doch so klein. Welche Auswirkungen eine Erderwärmung um diese zwei Grad aber tatsächlich auf unser Leben und unsere Welt haben, und warum weniger in diesem Fall wirklich mehr ist: Dr. Anna Braune, Leiterin der Abteilung Forschung & Trends der DGNB, mit einem Kommentar anlässlich der heutigen Unterzeichnung des Paris-Abkommens zum Klimaschutz in New York.

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Holzbau trifft Seeigel – Interview mit Reinhold Müller (müllerblaustein)

Nachhaltigkeit und die Forstwirtschaft sind nicht nur wegen der Herkunft des Begriffs untrennbar miteinander verbunden. Wie Holz, Nachhaltiges Bauen und Innovation beispielhaft zusammengehen, zeigt eindrucksvoll ein mehrfach preisgekröntes Projekt, an dem das DGNB Mitglied müllerblaustein beteiligt war. Welche Rolle Seeigel dabei spielen und warum das Projekt zeigt, dass das Handwerk der Industrie durchaus einen Schritt voraus sein kann, verrät der Geschäftsführende Gesellschafter Reinhold Müller im Interview.

Reinhold Müller, im Bild rechts, mit den weiteren Projektverantwortlichen bei der Verleihung des German Design Award 2016

Reinhold Müller, im Bild rechts, mit den weiteren Projektverantwortlichen bei der Verleihung des German Design Award 2016 | Quelle: designpreis.de

Felix Jansen (FJ): Hallo Herr Müller, erst der Wilhelm-Kauditz-Preis 2015 und anschließend noch der German Design Award 2016: Der Forstpavillon, an dessen Entwicklung und Umsetzung Sie mit der müllerblaustein Bauwerke GmbH beteiligt waren, stößt auf ein unheimlich großes, positives Echo. Um was handelt es sich bei dem Projekt, wer war daran beteiligt und welche Rolle hatten Sie als Unternehmen?

Reinhold Müller (RM): Es handelt sich um ein Forschungsvorhaben, bei dem gezeigt werden sollte, wie mit einem Minimum an Materialeinsatz durch digitale Planung (inklusive der Formfindung) und robotische Fertigung anspruchsvolle Geometrien mit intelligentem Tragverhalten gestaltet werden können. Federführend bei dem Forschungsvorhaben war die Universität Stuttgart mit ihrem Institut für computerbasiertes Entwerfen als planende Stelle und unser Unternehmen als ausführende Stelle für den Demonstrationsbau. Weiterhin waren die Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd, der ForstBW und der Roboterhersteller KUKA am Projekt beteiligt.

FJ: Welche zentralen Erkenntnisse haben Sie aus dem Projekt gewonnen – auch für sich als Betrieb und Ihre eigene Fertigung?

RM: Die zentrale Erkenntnis für uns ist, dass durch die digitale Planung und robotische Fertigung unser Leistungsspektrum enorm erweitert werden kann. Wir sehen hier weniger eine Rationalisierung bestehender Prozesse als vielmehr die Möglichkeit, Konstruktionen wirtschaftlich zu planen und zu bauen, die wir bisher nicht für möglich gehalten hätten.

Forstpavillon | Quelle: ICD/ITKE/IIGS Universität Stuttgart

Forstpavillon | Quelle: ICD/ITKE/IIGS Universität Stuttgart

FJ: Seeigel dienten als Vorbild für das Gebäude. Wie kann ich mir das vorstellen? Stacheln hat die Fassade auf den ersten Blick zumindest nicht.

RM: Als Vorbild diente der Sanddollar, eine spezielle Gattung unter den Seeigeln. Dieser verfügt über ein plattenartiges Skelett, bei dem die einzelnen Plättchen hoch komplex miteinander verzahnt sind.

FJ: Haben Sie aktuell weitere vergleichbare Projekte, an denen Sie beteiligt sind?

RM: Ein weitergehendes, aufbauendes Forschungsprojekt gibt es mit der Uni Stuttgart, welches sich vertieft auf die Themen „Regional, Ressourcen, Recycling“ bezieht. Dazu kommt ein weiteres, in dem „Roboter und Mensch“ als gemeinsames Team im Fokus stehen.

FJ: Welchen Stellenwert spielen Auszeichnungen, wie Sie sie für den Forstpavillon erhalten haben, für Sie als Unternehmen, aber auch für die Akzeptanz der Holzbauweise ganz allgemein?

RM: Einen hohen Stellenwert, da durch solche Preise auch für „Nicht-Holzbauer“ Interesse geweckt wird bzw. der Holzbau ein Aufhorchen erzeugt. Des Weiteren wird aufgezeigt, dass der Holzbau auch im „Handwerk 4.0“ bereits schon so weit sein kann, wie es die „Industrie 4.0“ gerne hätte.

FJ: Was erwarten Sie für die Holzindustrie und den Holzbau in diesem Jahr? Gibt es Trends, die den Markt bestimmen werden?

RM: Ein Trend in der Holzindustrie geht auf Steigerung der Massivholzbauweise, jedoch auf einen noch intelligenteren, materialschonenden Einsatz in Verbindung mit aufgelösten Konstruktionen. Im Holzbau wird die ganzheitliche Kompetenz vom Entwurf über Engineering zum Holzbau-Generalunternehmer/Investor zum bedeutenden Faktor.

Nachhaltiges Bauen: Der europäische Weg

Die Grenzräume sollten keine Hindernisse sein, wenn es darum geht nachhaltiges Bauen in den Ländern Europas voranzutreiben. Deshalb fördert die Europäische Union im Rahmen ihrer Strukturpolitik die transnationale Zusammenarbeit mit dem Ziel einer integrierten räumlichen Entwicklung. Besser bekannt ist dieses Vorhaben unter dem Titel „Interreg B“. Welche Mehrwerte die europäische Zusammenarbeit schafft, haben jetzt in Stuttgart drei erfolgreich abgeschlossene Interreg-Projekte gezeigt. Weiterlesen

Grüne Insel mit Zertifikat

Hoch oben im Norden, rund 70 Kilometer vom deutschen Festland entfernt, auf Helgoland, ist ein ganz besonderes Gebäude mit dem DGNB Zertifikat in Gold ausgezeichnet worden: Die Service- und Betriebsstation von RWE. Florian Würtz, Leiter des Operation Managements Kontinentaleuropa bei RWE Innogy, hat mit uns über eben dieses Projekt gesprochen und verraten, was es so besonders macht.

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Studie belegt: Nachhaltiges Bauen wächst weiter rasant

Bis zum Jahr 2018 verdoppelt sich die Anzahl an nachhaltig gebauten Gebäuden weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „World Green Building Trends 2016“, die in dieser Woche von der Marktforschungsorganisation Dodge Data & Analytics veröffentlicht wurde. Über 1.000 Architekten, Ingenieure und Bauexperten aus 69 Ländern haben an der Studie teilgenommen, die eindrucksvoll unterstreicht, dass sich viel bewegt hat in Sachen Nachhaltigkeit im globalen Bau- und Immobilienmarkt. Weiterlesen

Beispielhaft generalsaniert und preisgekrönt

Zwei Monate ist es jetzt her, dass wir dem generalsanierten und aufgestockten Wohnhochhaus in der Güterstraße in Pforzheim den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen haben. Nach dem Deutschen Architekturpreis 2015 die zweite bedeutende Auszeichnung für das Vorzeigeprojekt, zu dem sich ganz aktuell mit dem gestern verliehenen Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg noch ein weitere hinzu gesellt. Wir sprachen mit Lothar Hein vom Bauherrn, der Pforzheimer Bau und Grund GmbH, über die zahlreichen Erfolgsgeheimnisse hinter dem Erfolgsobjekt. Weiterlesen

Überschaubarkeit und Information: Was eine Zertifizierung leisten kann

In Zeiten gescheiterter Großprojekte begegnet uns als DGNB immer wieder die Frage, ob ein Zertifizierungssystem einen Beitrag zur Vereinfachung von komplexen Bauaufgaben leisten kann. Das wäre natürlich wünschenswert, doch der Begriff „Vereinfachung“ trifft es nicht ganz. Der Mehrwert liegt eher in einem Plus an Überschaubarkeit und einer zielgerichteten Planbarkeit. Weiterlesen

Abfall vermeiden und verwerten: der baden-württembergische Weg

Dass der Bausektor der mit Abstand größte Produzent von Abfall ist, ist kein Geheimnis. Positiv formuliert heißt das, dass hier auch der größte Hebel liegt, um etwas zu erreichen in punkto Abfallvermeidung und -verwertung. Baden-Württemberg geht genau hierbei jetzt einen großen Schritt in die Offensive – mit der Gemeinsamen Erklärung zur Abfallvermeidung im Bausektor. Weiterlesen

Auf dem Weg in die Stadt von morgen

Die Frage, wie wir unsere Städte zukunftsfähig machen können, liegt uns allen am Herzen. Die Herausforderungen sind groß, und sie lassen sich nur durch ein disziplinübergreifendes Denken bearbeiten. Genau an dieser Schnittstelle, an einem aktiven Zusammenspiel und Austausch liegt das Potenzial, das uns hilft, städtebauliche Projekte der Zukunft neu zu denken. Besser zu denken.
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Wege aus dem Zielkonflikt im privaten Wohnungsbau

Der zurzeit registrierte Bedarf an Wohnungen und die damit einhergehenden Diskussionen und Forderungen unterliegen einem Zielkonflikt. Einerseits wachsen die funktionalen und energetischen Ansprüche an Wohnungsneubauten – auch im Kontext der Nachhaltigkeit. Zu nennen sind Ressourcenschutz, Klimaschutzprogramme, Barrierefreiheit, Wohngesundheit, Mobilität und vieles mehr. Andererseits bezieht sich der Bedarf auf bezahlbare Wohnungen, also auf erzielbare Mieten bis zu 10 €/m², hier vor dem Hintergrund des wachsenden sozialen Gefälles oder eines wachsenden Anteils der Älteren in der Gesellschaft bei gleichzeitig drohender Altersarmut. Weiterlesen

Sustainable Baukultur auf der Expo Real

Ja, es ist Oktoberfestzeit. Aber nein, das ist nicht der Grund, warum die DGNB in der nächsten Woche in München aufschlägt. Es ist wieder Zeit für die Expo Real, die Fachmesse für Immobilien und Investoren. Wir präsentieren uns am Stand A2.332 gemeinsam mit spannenden Partner und vielen guten Gründen uns vor Ort zu besuchen. Unser Motto: Sustainable Baukultur. Los geht’s am kommenden Montag.

"Sustainable Baukultur" auf der Expo Real 2015

„Sustainable Baukultur“ auf der Expo Real 2015

Vom 5. bis 7. Oktober öffnet die Messe München wieder ihre Pforten für die Expo Real. Die DGNB ist bereits zum achten Mal mit dabei – und das in bewährter Konstellation mit der Bundesarchitektenkammer und der Bundesstiftung Baukultur. Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, kurz BMUB, ist Standpartner und bringt das Bündnis Bezahlbares Wohnen und Bauen mit.

Schon unser neuartiges, flexibles Standkonzept, das sich von klassischen Messeständen bewusst abhebt, lohnt einen Besuch in Halle A2. Präsentieren werden wir uns dort unter dem Motto „Sustainable Baukultur“. Uns geht es darum, Baukultur (ein Begriff, der im Englischen keine adäquate Übersetzung hat) und Nachhaltigkeit als unbedingt notwendige und direkt miteinander verknüpfte Werte für unsere Bau- und Immobilienwirtschaft hervorzuheben.

Passend dazu stellen wir am ersten Messetag ab 13:20 Uhr in dem Pressegespräch „Ist gestalterische Qualität bewertbar?“ einen neuen Lösungsansatz zur Bewertung von gestalterischer und baukultureller Qualität im DGNB System vor – ein echtes Novum im weltweiten Zertifizierungsmarkt für nachhaltige Gebäude.

Grund zum Feiern: Verleihung der 1000. DGNB Auszeichnung

Aus DGNB Sicht wieder einmal sehr erfreulich ist die große Menge an Zertifikatsverleihungen, die an unserem Stand sowie an zahlreichen Stände über das gesamte Messegelände verteilt stattfinden. 52 sind es, um genau zu sein. Dabei werden wir nicht nur die ersten Platin-Plaketten nach der Einführung der neuen DGNB Auszeichnungslogik überreichen. Auch ein Jubiläum können wir in München feiern: Die 1000. DGNB Auszeichnung!

Zentrales Verwaltungs- und Werkstattgebäude in Frankfurt | Copyright: Michael Otto / Studio M8 GmbH

Zentrales Verwaltungs- und Werkstattgebäude in Frankfurt | Copyright: Michael Otto / Studio M8 GmbH

Für alle, die die DGNB in den acht Jahren seit ihrer Gründung begleitet haben, ist das eine außergewöhnlich tolle Nachricht. Denn sie dokumentiert auf eindrucksvolle Weise, welch erfolgreichen Weg wir gemeinsam in so kurzer Zeit beschritten haben. Erhalten wird das Jubiläums-Zertifikat übrigens das Zentrale Verwaltungs- und Werkstattgebäude des Grünflachen- und Straußenbauamts in Frankfurt am Main. Für alle, die dabei sein wollen: Die Übergabe des Platin-Zertifikats findet am Dienstag, den 6. Oktober ab 12:40 Uhr an unserem Stand A2.332 statt.

Politprominenz am DGNB Stand

Damit nicht genug: Mit der Bundesbauministerin und gleich zwei Staatssekretären beehrt uns in diesem Jahr auch einiges an Politprominenz. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks kommt am Messedienstag um 12:30 Uhr im Rahmen ihres Rundgangs zu uns an den Gemeinschaftsstand. Am selben Tag nimmt ab 10 Uhr Staatssekretär Florian Pronold an einer Diskussionsrunde teil.

Das DGNB Logo in Platin

Erstmals vergeben: DGNB Plaketten in Platin

Staatssekretär Gunther Adler ist gleich zweimal bei uns. Zunächst am Montag ab 12:30 Uhr zum Eröffnungsgespräch mit BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann, DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi und dem Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel. Zusätzlich nimmt er an einer Diskussionsrunde am Dienstag ab 15:30 Uhr teil. Alles zu unserem Vortragsprogramm und den DGNB Zertifikatsverleihungen auf der Expo Real gibt es online auf der DGNB Website.

Wir freuen uns auf drei spannende Messetage mit vielen spannenden Gesprächen. Themen gibt es bei der DGNB gerade zweifelsfrei genug. Angefangen von Platin und all dem, was wir unter dem DGNB System 2.0 verstehen, über die gestalterische und baukulturelle Qualität bis hin zu ersten zarten Einblicken, in das, was wir für Gebäude im Betrieb vorhaben.

7 Jahre bei der DGNB: Mut, Leidenschaft und Ausdauer

Tanja Dieterle zählte zu den DGNBlern der (beinahe) ersten Stunde. Mitarbeiterin Nummer 4, um genau zu sein. Als Teamleiterin im Marketing hat sie ihren gehörigen Teil dazu beigetragen, dass die DGNB in der Art wahrgenommen wird, wie es heute der Fall ist. Jetzt hat sie die Seiten gewechselt und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Im Gastblog blickt sie zurück auf ihre Zeit bei der DGNB.

Mut, Leidenschaft und Ausdauer: ein persönlicher Rückblick

(von Tanja Dieterle)

Nahezu von Anfang an, seit April 2008, durfte ich die Entwicklung der DGNB begleiten. Mit insgesamt vier Kollegen saßen wir auf zwei Räume verteilt in einem kleinen Büro in Stuttgart-Vaihingen. Nach zwei Umzügen ist die DGNB in der Tübinger Straße 43 angekommen, in ihren nachhaltig gestalteten Büroräumen mit genügend Raum für das Vereinsleben. Nach über 7 Jahren habe ich mich von mehr als 35 Kollegen verabschiedet.

Tanja Dieterle: DGNB Mitarbeiterin der ersten Stunde

Tanja Dieterle: DGNB Mitarbeiterin der ersten Stunde

Ich durfte miterleben, wie einer starken Idee Leben eingehaucht wurde. Mit viel Mut, Leidenschaft und Ausdauer traten die Initiatoren 2007 an mit dem Willen die Bau- und Immobilienbranche zu verändern. Nachhaltiger soll sie werden, messbar nachhaltiger. Eine zentrale Plattform für das Know-How rund um nachhaltiges Bauen soll es geben. Ein Verein soll es sein, in dem alle Mitbewerber aus der Branche ihr Wissen einbringen – ehrenamtlich, der Sache wegen. Ohne Konkurrenzgedanken. Für eine nachhaltig gebaute Umwelt. Aha, spannend! Das soll funktionieren? Ja, tut es!

Das ist sicherlich eine der zentralsten Besonderheiten der DGNB, die mich von Anfang an beeindruckt, begeistert, motiviert hat. So viel Engagement, so viel Kompetenz, so viel Kraft! Ich durfte Menschen kennenlernen, die sich Urlaub nehmen, um für die DGNB ehrenamtlich die ersten „Steckbriefe“ (so hießen die DGNB Kriterien damals) zu schreiben, die bis spät in die Nacht die ersten Pilotprojekte prüfen, die an Wochenenden die Inhalte für unsere erste Broschüre zusammentragen.

Diese Grundstimmung begleitete mich über all die Jahre hinweg. Ich dufte miterleben, wie dieses Engagement die Idee des messbaren nachhaltigen Bauens in Deutschland wachsen ließ. Wie unser Tun auf immer mehr Interesse stieß, wie das DGNB Zertifikat bekannt, anerkannt und etabliert wurde. Spürbar erleben konnten wir das mit unseren ersten Messeauftritten auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real. 2008 traten wir dort erstmals auf. Ohne Zertifizierungssystem. Mit unserer Idee. Wir galten als Sonderlinge auf dieser Veranstaltung, schauten in skeptische Gesichter, wurden teilweise belächelt oder einfach ignoriert. Wir trafen aber auch Gleichgesinnte, führten spannende Gespräche, beantworteten viele Fragen, lernten die Branche noch besser kennen.

2009 der zweite Auftritt. Dieses Mal mit den ersten ausgezeichneten Projekten, mit einer Broschüre zu den DGNB Kriterien, mit klaren Argumenten für die Immobilienbranche. Viele Besucher hatten schon mal etwas von diesem Zertifikat gehört, schauten gezielt vorbei, um sich zu erkundigen. Wir haben viel erklärt, argumentiert, überzeugt.

Ein Jahr später war das DGNB Zertifikat in der Branche bekannt, in allen Hallen fand irgendwie das Thema DGNB statt, sei es in Diskussionsrunden, in Zertifikatsverleihungen an Messeständen, in der Kommunikation der einzelnen Unternehmen. Die häufigste Frage bei uns am Stand: Wie bekomm ich dieses Zertifikat? Wow. Unsere Idee ist am Markt angekommen. Mehr noch: sie schafft einen Markt. Ähnliches haben wir auf der Messe BAU in den letzten Jahren erlebt. Ein unglaubliches Erfolgserlebnis.

Wer lang genug dabei ist weiß, dass nicht immer alles glatt lief. Es gibt immer wieder kritische Stimmen zu unserem Tun. Aber das gehört doch dazu, wenn man aktiv eine ganze Branche so verändert, wie es die DGNB getan hat und immer noch tut. Doch solche Nebenschauplätze sollten uns nicht abhalten, uns auf das Wesentliche der DGNB zu konzentrieren: Themen voranbringen. Wir reden mit, wir werden gehört, wir werden ernst genommen. Ein gutes Zeichen.

Es wird noch viele Höhepunkte und einige Herausforderungen für die DGNB geben. Da bin ich mir sicher. Und ich werde sie mitverfolgen – künftig allerdings mit dem Blick von außen. Persönliche Gründe haben mich bewogen, Stuttgart und damit auch die DGNB zu verlassen. Es ist mir nicht leicht gefallen nach all den Jahren. Aber ein neuer Abschnitt wartet, auf den ich mich sehr freue. Denn in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Ich bin gespannt, wie sich die DGNB durch das Engagement und die Leidenschaft ihrer Mitstreiter entwickeln wird und wünsche für alles, was kommt, viel Erfolg!

Maidar und mehr: Eine Woche im Zeichen des Nachhaltigen Bauens

Der Startschuss zur alljährlichen World Green Building Week ist gefallen. Weltweit finden bis kommenden Sonntag zahlreiche Veranstaltungen statt, die alle eins gemeinsam haben: Sie transportieren die Idee des Nachhaltigen Bauens. Hierzulande bündelt die DGNB als offizieller deutscher Vertreter im World Green Building Council – der internationalen Dachorganisation für Nachhaltiges Bauen – eine Reihe von Events. Los ging es gestern Abend in Stuttgart mit einer Vorstellung des zertifizierten Städtebauprojekts „Maidar EcoCity“.

Großes Interesse am Vortrag von Stefan Schmitz

Der Vortrag von Stefan Schmitz stieß auf großes Interesse

Rund 70 Teilnehmer fanden den Weg in die DGNB Geschäftsstelle, um vor allem dem Vortrag des Kölner Architekten Stefan Schmitz zu folgen. Er stellte das von ihm geplante, gigantische Städtebauprojekt „Maidar EcoCity“ in der Mongolei vor. Das Projekt lässt sich allein schon aufgrund seiner schieren Dimension als außergewöhnlich einordnen. Schließlich geht es um nicht weniger als eine komplett neue Stadt für 200.000 Einwohner, die mitten in der mongolischen Steppe entstehen soll. Im Zentrum von Maidar City: eine Buddha-Statue, die die größte ihrer Art weltweit sein wird.

Es sind aber gerade die vielen Randgeschichten, die die Planung und den Projektverlauf bereits begleitet haben, die das Maidar-Projekt so spannend machen. Zum Beispiel, dass obwohl die Öko-Stadt voraussichtlich der neue Regierungssitz der Mongolei werden wird, das Projekt eigentlich privat finanziert ist und ursprünglich als kleine Stadt für 25.000 Einwohner geplant war. Oder dass die wichtigsten Verkehrsadern im Land, eine Schnellstraße und eine Eisenbahnstrecke, die China und Russland verbinden, auf Empfehlung des Projektteams umgeplant wurden und künftig unmittelbar an der Öko-Stadt vorbeiführen.

Projekt Maidar City bei der World Green Building Week

Projekt Maidar City bei der World Green Building Week

Auch die vielen Details wie das Wasserkonzept, das vorsieht, Oberflächenwasser an den Bergen abzufangen, über Kanäle zu leiten, in einen Trinkwassersee zu sammeln und dabei eine Wasserreinigung über Pflanzenbeete zu integrieren, machen das Projekt besonders. Ein weiteres interessantes Merkmal ist das Konzept als „Stadt der kurzen Wege“, das planerisch auf grünen, urbanen „Arterien“ basiert und garantieren soll, dass jeder Ort in der Stadt ohne die Nutzung von Autos erreicht werden kann.

Mehr zum Projekt gibt es im Übrigen auch in einer Dokumentation unter dem Titel „Wie eine Stadt entsteht“, die in der WDR Mediathek verfügbar ist.

Für Kurzentschlossene: Weitere Veranstaltungen während der Green Building Week

Führung durch die DGNB Geschäftsstelle im Rahmen der World Green Building Week

Führung durch die DGNB Geschäftsstelle im Rahmen der World Green Building Week

Neben dem Vortrag von Stefan Schmitz fand auch die angebotene Führung durch die als „Living Showroom für Nachhaltiges Bauen“ konzipierte DGNB Geschäftsstelle großes Interesse. Bis in die späten Abendstunden wurde über die Chancen einer nachhaltigen Bauweise diskutiert.

Die Veranstaltung in Stuttgart war derweil erst der Auftakt zur World Green Building Week in Deutschland. In dieser Woche finden noch folgende weitere Aktionen statt:

  • Am Mittwoch, den 23. September bietet das Unternehmen schneider+schumacher in Frankfurt Führungen durch den Silvertower und das Grünflächenamt in der Mainmetropole an – zwei Gebäude, die die Möglichkeiten von Nachhaltigem Bauen exemplarisch aufzeigen.
  • Am Donnerstag, den 24. September lädt das Zentrum für Photovoltaik in Berlin Interessierte zur offiziellen Zertifikatsverleihung des Gebäudes ein. Im Programm gibt es unter anderem Vorträge des Bauherrn, des Architekten und des Auditors. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten sie die Entstehungsgeschichte des Gebäudes und geben Einblicke in die spezifischen Anforderungen während der Planungs- und Bauphase.
  • Am Freitag, den 25. September öffnet Volkswagen Sachsen die Tore seines Werks am DGNB zertifizierten Industriestandort in Chemnitz. Den passenden Rahmen hierfür bieten die „Tage der Industriekultur“ und die dazugehörige „Spätschicht“, die an diesem Abend in Chemnitz stattfindet.

Dank an die DGNB Partner

Bei der Ausgestaltung des Programms wurde und wird die DGNB unterstützt von zahlreichen Partnern, denen wir an dieser Stelle gerne danken möchten. So sind in diesem Jahr nora systems, schneider+schumacher, Volkswagen Sachsen, WISTA-MANAGEMENT sowie die fünf Stuttgarter Kammergruppen der Architektenkammer Baden-Württemberg mit dabei. Hinzu kommen mit H.O.M.E. und domus zwei Medienpartner.

Architektur als Bewegungsraum – Interview mit Burkhard Remmers (Wilkhahn)

Am 22. Oktober veranstaltet die DGNB in Kooperation mit Wilkhahn und Wulf Architekten die Diskurs-Veranstaltung „Architektur als Bewegungsraum – ein Paradigmenwechsel?!“. Im Interview erklärt Burkhard Remmers, Leiter Internationale Kommunikation bei Wilkhahn, warum es ein Umdenken in der Konzeption von Bürogebäuden braucht. Weiterlesen

DGNB führt Platin ein – die wichtigsten Fragen und Antworten

Aus „Gold, Silber und Bronze“ wird „Platin, Gold und Silber“: So könnte man verkürzt beschreiben, was die DGNB heute offiziell bekannt gegeben hat. Damit ändert die DGNB ihre Auszeichnungslogik bei der Zertifizierung von Gebäuden und Stadtquartieren. Was das rein praktisch heißt und was bereits zertifizierte Projekte machen müssen, um von der Umstellung zu profitieren? Hier sind die wichtigsten Antworten. Weiterlesen

Ein DGNB Spiel für Indien – Interview mit Thomas Kraubitz (BuroHappold Engineering)

Mit dem Ziel, die Entwicklung nachhaltiger Industriegebiete in Indien zu fördern, hat das Berliner Unternehmen BuroHappold Engineering ein Lern-Spiel entwickeln, das die Prinzipien des DGNB Systems auf besondere Weise vermittelt. Im Interview stellt Senior Consultant und DGNB Auditor Thomas Kraubitz vor, was es mit dem Spiel auf sich hat und wie das Thema Nachhaltiges Bauen in Indien wahrgenommen wird. Weiterlesen

Auditoren – Wegbereiter des Nachhaltigen Bauens

Gebäude, die nachhaltig geplant und gebaut wurden, haben viele Nutznießer. Die Besitzer profitieren von Wertstabilität und geringeren Modernisierungskosten, die Nutzer von einer gesunderen Wohn- oder Arbeitsumgebung und die Umwelt durch einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. Das DGNB Zertifikat fungiert dabei als Qualitätsbeleg, als Belohnung für die erbrachte Bau- und Planungsleistung. Der Weg dorthin wird geebnet von Fachkräften, die weit mehr sind als Mittler zwischen Bauherr und Zertifizierungsstelle: den DGNB Auditoren. Weiterlesen

Investor trifft Architekt: Ein Plädoyer für mehr Diskurs

Die gesellschaftlichen Umstände, unter denen Architektur produziert wird, sind entscheidend für deren Qualität. Das war schon immer so. Die Crux liegt in dem Ausmaß, in dem diese Umstände heute von Kapital geprägt sind. Bei allem Drang nach Profitmaximierung darf nicht an der Gesellschaft vorbei investiert werden. Ein Verdrängungsmechanismus von kultureller und architektonischer Vielfalt kann nicht im Sinne der Bauherren sein. Wir brauchen mehr Dialog zwischen Investoren und Architekten. Mehr Verständnis, übergeordnete Ideen und gemeinsame Visionen. Weiterlesen

Marktcheck DGNB Navigator

Was kann oder muss ein Navigator leisten? Wege aufzeigen durch unbekanntes Terrain. Orientierung bieten im Chaos. Transparenz schaffen, wo eben jene fehlt. In der Welt der Bauprodukte will eben das der DGNB Navigator schaffen – immer mit Blick auf die Nachhaltigkeitsmerkmale der Produkte. Vor vier Jahren haben wir die Online-Plattform gestartet mit dem Ziel, durch umfassende Produktinformationen die Planung und Zertifizierung nachhaltiger Gebäude zu erleichtern. Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Weiterlesen

Quo vadis, DGNB System? 6 Impulse und die Existenzfrage

Ein Bewusstsein für die Möglichkeiten aber auch die Notwendigkeit Nachhaltigen Bauens in der Gesellschaft zu schaffen – das und nicht weniger war der Anspruch, als wir mit der DGNB vor acht Jahren gestartet sind. Ein hehres Ziel, dem wir ein gutes Stück weit näher gekommen sind. Allen voran das DGNB System und die Etablierung unseres Zertifikats für Gebäude und Quartiere haben hierzu beitragen. Zeit, nach vorne zu schauen, und am Masterplan 2050 für das DGNB System zu feilen. Weiterlesen

Rekordteilnahme bei DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“

Es gibt diese Art von Mehrarbeit, die einen ärgert, weil sie unnötig erscheint und vermeidbar gewesen wäre. Und dann gibt diese Form von Mehrarbeit, den man gerne in Kauf nimmt – weil es einen bestätigt, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat und auf Interesse und Begeisterung stößt. Die heutige Jurysitzung zum DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ fällt eindeutig in die zweite Kategorie. Weiterlesen

New Workspace: Wie entstehen moderne, nachhaltige Büroimmobilien?

Was in der Kreativbranche begann, findet sich heute bis in Räumlichkeiten der öffentlichen Hand: variable Bürolandschaften mit offenen Raumstrukturen, die eine multifunktionale Flächennutzung möglich machen. Neben der Gestaltung geht es dabei auch um die Frage wie ein Arbeitsumfeld beschaffen sein muss, das Gesundheit und Wohlbefinden fördert. Was aber bedeutet das für den Büroimmobilienmarkt – und damit insbesondere für die Bereiche Investition und Planung? Weiterlesen

Wie lässt sich gestalterische Qualität objektiv bewerten?

Als wir vor gut sieben Jahren die DGNB aus der Taufe gehoben haben, ging es nicht allein darum, Nachhaltigem Bauen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und ein funktionierendes Zertifizierungssystem zu etablieren. Teil unserer Erwartung war ebenso, Impulse in die Baukultur hinein zu setzen. Stand heute haben wir dies noch nicht in dem Maße erreicht, wie wir es uns gewünscht haben. Doch an dem Ziel hat sich nichts geändert. Deshalb haben wir seit einigen Monaten einen neuen Weg eingeschlagen, um uns der Antwort auf die Frage, wie sich die gestalterische und baukulturelle Qualität unserer gebauten Umwelt bewerten lässt, zu nähern. Weiterlesen

Nachhaltiges Bauen im Dialog, oder: Wie die DGNB Impulse setzt

Vernetzen und Impulse setzen – und das im Sinne der Nachhaltigkeit: So lässt sich verkürzt vielleicht am besten beschreiben, was die DGNB in der vergangenen Woche in Stuttgart veranstaltet hat. Denn neben unserer Mitgliederversammlung gab es eine Reihe von Impuls Sessions – interaktive Diskussions- und Inspirationsformate, in denen aktuellen Themen des Nachhaltigen Bauens besprochen und in die Zukunft gedacht wurden. Weiterlesen

DGNB Blog: Die neue Online-Plattform für Nachhaltiges Bauen

Nachhaltiges Bauen hat in den vergangenen Jahren einen enormen Schub bekommen. Früher Exot, ist das Prinzip heute mehr und mehr auf dem Weg zum Standard. Die DGNB hat seit ihrer Gründung 2007 hierzu einen großen Beitrag geleistet. Über 1.200 Mitglieder engagieren sich heute bei der DGNB – ein riesiger Wissenspool, und das über sämtliche Bereiche des Nachhaltigen Bauens hinweg.

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