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„Skaio inspiriert zu undogmatischen Denkansätzen“ – Interview mit Markus Lager (kaden+lager)

Das Heilbronner Skaio ist Deutschlands höchstes Holzhochhaus und wurde mit der Auszeichnung DGNB Diamant für gestalterische und baukulturelle Qualität gewürdigt. Im Interview spricht Skaio Architekt Markus Lager von kaden+lager über die Herausforderungen des Projekts, die Vorbildfunktionen von Gebäuden und erklärt, was andere Projekte vom Skaio lernen können. Weiterlesen

Nominierte DNP 2019

Acht Vorbilder für nachhaltige Architektur

Zum siebten Mal vergibt die DGNB in diesem Jahr gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis eine Auszeichnung für außergewöhnliche Gebäude – bis zum letzten Jahr als Sonderpreis, 2019 zum ersten Mal unter dem Titel „Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur“. Blickt man zurück auf die vergangenen Jahre, so wird deutlich, dass sich der Anspruch an Nachhaltigkeit beim Planen und Bauen immer wieder gewandelt hat; die Relevanz und Notwendigkeit haben sich eher verstärkt.

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Spenden macht reich: Die DGNB engagiert sich!

Wer sich für Nachhaltigkeit und Verantwortung einsetzt, sollte auch abseits des Tagesgeschäfts entsprechende Werte leben. Deshalb beteiligt sich die DGNB regelmäßig an Charity- oder Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekten auf der ganzen Welt. Wenn man eine Spendenaktion auch noch dazu benutzen kann, die eigenen Mitarbeiter zum Sport zu motivieren: umso besser!

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Weit mehr als nur Deutsch: Wie die DGNB international wirkt

Ja, das D im Namen der DGNB steht für „Deutsche“. Doch die Non-Profit-Organisation agiert global. Ob auf europäischer Ebene oder weltweit: Die DGNB initiiert Netzwerke und ist gefragter Partner und Wissensträger bei allen Fragen des nachhaltigen Bauens. Bestes Beispiel ist eine frisch gestartete Kooperation in Spanien.

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Happy Birthday, DGNB Living Showroom!

Fünf Jahre ist es her, als die DGNB mit ihrer Geschäftsstelle in Stuttgart umgezogen ist. Seine neue Heimat gefunden hat der Verein in der dritten Etage des Caleido in der Tübinger Straße. Warum es sich bei dem von UMnet urban matters (heute: asp Architekten) geplanten Büro um kein gewöhnliches handelt, haben wir in neun Punkten von A bis Z zusammengestellt. Weiterlesen

Innovationen für Morgen bei der DGNB Sustainability Challenge

Baustoffrecycling, grüner Wasserstoff und Leindotter – diese drei Komponenten haben aus Finalisten Gewinner gemacht und zwar beim ersten DGNB Tag der Nachhaltigkeit. Angetreten in den Kategorien Forschung, Start-up und Innovation konnten sie sich unter den insgesamt 99 Bewerbern der Sustainability Challenge durchsetzen.

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DGNB Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gebäudeenergiegesetzes

Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer, sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,

die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. begrüßt explizit die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Entscheidung zu einer Zusammenführung und Überarbeitung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG), des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) und der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu einem umfassenden Gebäudeenergiegesetz. Weiterlesen

DGNB schafft Orientierung im Fördermitteldschungel für nachhaltige Bauvorhaben

Fördermöglichkeiten für Bauprojekte gibt es viele. Doch welche sind speziell für nachhaltige Bauvorhaben gedacht? Viele Bauherren schrecken das Überangebot und der mögliche Aufwand hinter dem Beantragen von Fördermitteln ab, wie eine für die DGNB erstellte Umfrage ergeben hat. Was für Angebote tatsächlich existieren und welche dabei noch die Anforderungen des DGNB Systems unterstützen, haben wir für Sie zusammengefasst.

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Europawahl mit Signal: Klimaschutz-Botschaft an die Etablierten

Das Ergebnis der Europawahl ist zweifelsfrei ein Fingerzeig mit einem gewaltigen Nachhall. Während die großen Volksparteien dramatisch verlieren, verzeichnen die Grünen große Zugewinne. 48 Prozent der Wähler gaben an, dass der Klima- und Umweltschutz die größte Rolle bei der Wahlentscheidung gespielt hat – weit mehr als doppelt so viel wie 2014 (Quelle: tagesschau.de, Infratest dimap). Es ist das zentrale Zukunftsthema, und hierbei sind es vor allem die jungen Menschen, die darin die größte Bedrohung erkennen. Was wir jetzt brauchen, ist eine fakten- und erfahrungsorientierte Diskussion und Lösungen, die pragmatisch umsetzbar sind.

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Viel zu tun auf dem Weg zur Circular Economy

In den vergangenen Jahren hat der Begriff „Circular Economy“ zunehmend Verbreitung gefunden und auch das Bauwesen erreicht. Für die Umsetzung des Konzepts in der Bau- und Immobilienwirtschaft gibt es verschiedenste Stellschrauben. Welche das sind und welche Akteure dabei gefragt sind, hat die DGNB in dem Report „Circular Economy – Kreisläufe schließen, heißt zukunftsfähig sein“ zusammengestellt. Zudem gibt die DGNB eine Toolbox an die Hand, wie der Gedanke der Circular Economy am Projekt realisiert werden kann. Die wichtigste Botschaft: Der Wandel ist möglich, jeder gemachte Schritt ist dabei wichtig, aber es geht nur gemeinsam.

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Zertifizieren lohnt sich: Stimmen aus der Praxis

Aus welchen Gründen haben Sie Ihr Gebäude zertifiziert und haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? Diese und weitere Fragen wurde den bisherigen Auftraggebern einer DGNB Zertifizierung im Rahmen einer Umfrage gestellt. Die wichtigsten Ergebnisse sind im neuen DGNB Report „Mehrwert zertifizierter Gebäude“ zusammengefasst. Darin enthalten ist auch eine Vielzahl von Stimmen aus der Praxis.

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DGNB in China weiter auf dem Vormarsch

In rund 30 Ländern hat die DGNB inzwischen Gebäude oder Quartiere zertifiziert. Aus gut 40 Ländern wurden Personen zu Experten für nachhaltiges Bauen durch die DGNB fortgebildet. Ein Land, das dabei eine besondere Stellung einnimmt, ist China. Der Ansatz der DGNB stößt im weltgrößten Markt für Bauen auf zunehmend großes Interesse. Deutlich wurde das wieder einmal beim jüngsten Chinabesuch von DGNB Geschäftsführer Johannes Kreißig. Weiterlesen

„Das Büro ist ein wichtiger identitätsstiftender Ort“ – Interview mit Florian Strähle (Strähle Raum-Systeme GmbH)

Open-Space, Multispace oder klassisch geschlossene Strukturen: Die Gestaltung von Büroräumen unterliegt einem ständigen Wandel. Die Herausforderung: moderne Bürowelten mit dem Wunsch nach Ruhe und Privatsphäre der Mitarbeiter zu vereinbaren. Einen Lösungsansatz und ein Büro der Zukunft hat jetzt DGNB Mitglied Strähle in seinen eigenen Räumlichkeiten in Waiblingen realisiert, wie uns Florian Strähle, Geschäftsführer der Strähle Raum-Systeme GmbH, im Interview erzählt. 

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Die ISH 2019 mit den DGNB Rundgängen erleben

Mitte März findet die ISH, die weltgrößte Messe für innovatives Baddesign, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und erneuerbare Energien, in Frankfurt statt. Als Partner der Messe gestalten wir vom 13. bis 15. März erneut mit ausstellenden Mitgliedsorganisationen die DGNB Rundgänge ,,Nachhaltigkeit planen – mit den passenden Konzepten und Produkten.“

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DGNB Report „Lebenswert und Zukunftsfähig – Der Mensch im Mittelpunkt des nachhaltigen Bauens“

13 Punkte für eine Planung, die den Mensch in den Mittelpunkt rückt

Bis zu 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen. Heißt im Umkehrschluss: Gebäude haben einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Produktivität und Regenerationsfähigkeit. Wie es gelingen kann, die Planung, die Ausführung und den Betrieb eines Baus so zu gestalten, dass es das menschliche Wohlbefinden fördert und auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden, hat die DGNB in einem neuen Report zusammengetragen. Weiterlesen

Nachhaltig ist das neue Normal: Das war die BAU 2019

Alle zwei Jahre versammelt sich die Baubranche in München zur weltgrößten Messe rund um die Themen Bauen und Architektur. Seit 2013 sind wir als Partner der Messe München mit einer eigenen Sonderschau auf der BAU vertreten, die in diesem Jahr unter dem Motto „Nachhaltig ist das neue Normal“ stand. Wieso das Motto wörtlich zu nehmen ist und was es in sechs Tagen Messe für Highlights am DGNB Stand gab, erfahren Sie in diesem Rückblick.

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Building Sense Now: Introducing the initiative

Globalization has many positive aspects but when it comes to our build environment the aspects are not always so positive. With a one fits all mentality and the drive to sell the same products all over the world combined with the constant hunger for modernism and efficiency the globalized architecture often doesn’t correspond with its cultural or climate context.

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Orte der Zukünfte – die Verleihung des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“

Impulsgeber für eine städtebauliche Aufwertung, eine neue Mitte, fester Bestandteil einer Stadtsilhouette: Die Anforderungen an Gebäude sind enorm, prägen sie doch unmittelbar unser Bild einer Stadt, einer Straße, eines Lebensgefühls. Die diesjährigen Finalisten für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ schaffen all das auf ihre ganz eigene Art und Weise. Durchsetzen konnte sich am Ende mit dem Rathaus Freiburg ein öffentliches Gebäude, das neue Maßstäbe setzt.

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Nachhaltigkeitskommunikation: Auf das Hirn zielen, das Herz treffen

Wer sich tagtäglich mit den vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit beschäftigt, wird ihn kennen: Den gern angebrachten Vorbehalt, dass heute ja irgendwie alles nachhaltig ist. Dass die Werte und Ideen hinter dem Begriff richtig und wichtig sind, wird dabei gar nicht in Frage gestellt. Heißt im Umkehrschluss: Es braucht geeignete Strategien, um Nachhaltigkeit so zu kommunizieren, dass die dazugehörigen Botschaften beim Gegenüber auch ankommen.
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Nachhaltige Architektur der Zukunft: Drei Perspektiven

Jürgen Engel, Tom Kaden und Amandus Samsøe Sattler sind drei überzeugte Verfechter der nachhaltigen Architektur mit langjährigen Erfahrungen in der praktischen Umsetzung. Im Rahmen der Expo Real 2018 trafen sie zusammen und diskutierten über ganzheitliche Innovationen, die Renovation von Bestehendem und das erste Holzhochhaus in Deutschland.

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Expo Real 2018: Qualität Planen, Zukunft Bauen

Qualität Planen, Zukunft Bauen: Die Expo Real 2018

Schon traditionell ist die DGNB Anfang Oktober in München auf der Expo Real vertreten. Ebenso traditionell ist auch der Gemeinschaftsstand, an dem sich die DGNB mit der Bundesarchitektenkammer, dem Bundesbauministerium sowie der Bundessstiftung Baukultur präsentiert. Wir nehmen Sie mit auf einen Rückblick auf drei Tage Expo Real. Weiterlesen

„Ein zertifiziertes Gebäude hebt sich vom restlichen Markt ab“ – Interview mit Daniela Merkenich (ifes GmbH)

„Immobilienzertifizierung – Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Fokus“: So lautet der Titel einer Studie und Publikation, die die TÜV Rheinland Industrie Service GmbH im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der ifes GmbH veröffentlicht hat. Für den DGNB Blog haben wir mit der Autorin Daniela Merkenich über einige zentrale Inhalte des Buchs gesprochen.  Weiterlesen

Planung in frühen Phasen, oder: Warum die Projektvorbereitung ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit ist

Ohne gründliche Vorbereitung geht es nicht. Das gilt besonders beim Bau. Für ein hochwertiges Gebäude sind die frühen Planungsphasen entscheidend. Die Relevanz der verschiedenen Planungsaspekte für das nachhaltige Bauen adressiert die DGNB unter anderem in den Kriterien „Qualität der Projektvorbereitung“, „Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte in Ausschreibung und Vergabe“ und „Verfahren zur städtebaulichen und gestalterischen Konzeption“. Weiterlesen

Ökobilanzierung, oder: Warum Nachhaltigkeit im Gebäude die Lebenszyklusperspektive braucht

Wie groß ist der CO2-Fußabdruck eines Gebäudes? Wie viel graue Energie verursacht es? Wer eine verbindliche und ehrliche Antwort erhalten will, braucht ein passendes Werkzeug. Die Methode der Ökobilanzierung ist ein effektiver und praxiserprobter Weg um herauszufinden, wie verschiedene Konstruktionen, Energiekonzepte, Bauteile und -produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auf die Umwelt wirken. Deshalb hat die DGNB schon immer – als weltweit erstes Zertifizierungssystem überhaupt – die Ökobilanzierung von Gebäuden in ihre Bewertung aufgenommen. Weiterlesen

Gebäude als Rohstofflager, oder: Wie sich beim Bau Ressourcen sparen lassen

Für den Bau von Gebäuden werden weltweit ein Drittel aller Ressourcen benötigt. Wo viel verbraucht wird, kann viel eingespart werden. Die Kriterien des DGNB Systems „Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit“, „Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen“, „Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung“ und „Flächeninanspruchnahme“ setzen hier an. Weiterlesen

Zum Earth Overshoot Day: Mehr wagen für mehr Klimaschutz

Der Earth Overshoot Day markiert das Datum, an dem wir, die Gesamtheit der Menschen, mehr an natürlichen Ressourcen verbraucht haben als unser Planet im gesamten Jahr selbst erneuern kann. Dass dies im Jahr 2018 der 1. August ist, sollte uns alle dringend nachdenklich stimmen. Warnsignale gibt es genug. Nur beim Umsetzen von ausreichend vielen Gegenmaßnahmen hapert es gewaltig. Weiterlesen

DGNB & Co. im Vergleich – Teil 3: Inhaltliche Besonderheiten des DGNB Systems

In der öffentlichen Wahrnehmung werden mit DGNB, LEED und BREEAM drei der weltweit führenden Systeme zur Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden häufig in einem Atemzug genannt, gleichgesetzt und für austauschbar befunden. Dabei gibt es neben den offensichtlichen Gemeinsamkeiten einige fundamentale Unterschiede. In einer Blogserie stellen wir diese vor. Weiterlesen

DGNB & Co. im Vergleich – Teil 2: Strukturelle Gegebenheiten

In der öffentlichen Wahrnehmung werden mit DGNB, LEED und BREEAM drei der weltweit führenden Systeme zur Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden häufig in einem Atemzug genannt, gleichgesetzt und für austauschbar befunden. Dabei gibt es neben den offensichtlichen Gemeinsamkeiten einige fundamentale Unterschiede. In einer Blogserie stellen wir diese vor. Weiterlesen

DGNB & Co. im Vergleich – Teil 1: Grundlegende Unterschiede

In der öffentlichen Wahrnehmung werden mit DGNB, LEED und BREEAM drei der weltweit führenden Systeme zur Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden häufig in einem Atemzug genannt, gleichgesetzt und für austauschbar befunden. Dabei gibt es neben den offensichtlichen Gemeinsamkeiten einige fundamentale Unterschiede. In einer Blogserie stellen wir diese vor und zeigen, dass die Unterschiede eine Vergleichbarkeit und damit eine Austauschbarkeit zwischen den Systemen nicht rechtfertigen. Weiterlesen

DGNB Sustainability Challenge: Weniger Energie für sauberes Trinkwasser

Zum dritten Mal hat die DGNB ihre Sustainability Challenge veranstaltet, bei der Projekte ausgezeichnet werden, die auf innovative Weise zu mehr Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt beitragen. Der Gewinner in diesem Jahr hat ein marktreifes Produkt entwickelt, mit dem sich Energie bei der Gewährleistung der Trinkwasserhygiene sparen lässt. Weiterlesen

Von der Folgenlosigkeit und Verhältnissen, die Verhalten ändern.

Nachhaltigkeit. Kaum ein anderes Wort ist in den letzten Jahren so oft strapaziert worden, musste für so viele Ideale und gleichzeitig auch Probleme herhalten. Doch wo stehen wir eigentlich, seit es dieses Wort gibt? Ist Nachhaltig das neue Normal? Fragen, die zu kontroversen Diskussionen führen können, wie die erste Ausgabe der DGNB Talks in Stuttgart gezeigt hat. Weiterlesen

„Es wird nichts geschönt, aussortiert, ausgebessert“ – Interview mit Johannes Wolf (Entwickler CRAFTWAND)

„Back to the roots“ hat selten in der Wohn- und Lifestylewelt so gut gepasst wie in letzter Zeit. Denn ein Baustoff ist dort derzeit kaum mehr wegzudenken: Holz. DGNB Mitglied Massiv Forest Producst trifft hier nicht nur den Nerv der Zeit. Wir haben mit Johannes Wolf, Geschäftsführer und Entwickler der „CRAFTWAND“, über Holz und die Relevanz von Circular Economy gesprochen. Weiterlesen

Recycling, aber nicht um jeden Preis

In Deutschland werden ein Viertel aller Kunststoffe im Bau verwendet. Sie kommen als Fußboden, Dämmmaterial, Dachabdichtungsbahnen, Fensterrahmen oder als Rohre zum Einsatz. Schon bevor die EU-Kommission an einer Kunststoffstrategie gearbeitet hat, war klar, dass sich im Umgang mit Kunststoff etwas ändern muss. Ist Recycling dabei das Allerheilmittel? So einfach ist es nicht. Weiterlesen

Flexibel und umnutzbar, oder: Wie sich Gebäude immer neuen Anforderungen anpassen können

Welche Anforderungen habe ich an ein Gebäude? Wer neu baut, weiß das in der Regel. Aber was ist in 10, 20 oder 30 Jahren? Da sieht die Sache häufig ganz anders aus. Deshalb gilt: Wer sich schon bei der Planung mit der späteren Umnutzung beschäftigt, kann zukünftig viel Zeit, Mühe und Geld sparen. Was da zu beachten ist, zeigt das DGNB Kriterium „Flexibilität und Umnutzungsfähigkeit“. Weiterlesen

Mobilitätsinfrastruktur, oder: Welchen Beitrag Gebäude zur Verkehrswende leisten können

Eine Immobilie, das ist ganz wörtlich genommen etwas Unbewegliches. Dabei hat ein Gebäude sehr wohl mit Mobilität zu tun – gerade, wenn es um die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel geht. Die DGNB hat dem Thema „Mobilitätsinfrastruktur“ ein eigenes Kriterium gewidmet und darin in der Version 2018 ihres Zertifizierungssystems wichtige Zukunftsthemen neu mit aufgenommen. Weiterlesen

Biodiversität, oder: Warum Bauherren mehr für die biologische Vielfalt tun können, als sie glauben

Spätestens seit das Ausmaß des Insektensterbens publik wurde, wissen wir, dass Biodiversität uns alle angeht. Die gute Nachricht für alle Bauschaffenden: Ein Gebäude kann viel zur Förderung der Artenvielfalt beitragen. Das beweist das Kriterium „Biodiversität am Standort“, das die DGNB in ihren 2018 überarbeiteten Kriterienkatalog aufgenommen hat. Weiterlesen

Innenraumluftqualität, oder: Warum gute Luft ein Muss für gesunde Gebäude ist

Die Gesundheit und das Wohlbefinden von allen Menschen zu sichern, egal welchen Alters, ist eines der zentralen Ziele der Vereinten Nationen. Deshalb hat die UN dem Thema ein eigenes Sustainable Development Goal (SDG) gegeben. Übersetzt auf das nachhaltige Bauen betrifft das im Verständnis der DGNB unter anderem die Qualität der Luft in Innenräumen. Deshalb widmet sie diesem Thema schon immer ein eigenes Kriterium. Weiterlesen

Lebenszykluskosten, oder: Wie stelle ich die Kostenfrage richtig?

Nachhaltige Gebäude müssen sich daran messen lassen, wie wirtschaftlich erfolgreich sie sind – daran führt kein Weg vorbei. Für uns heißt das: Neben der Ökologie und der soziokulturellen und funktionalen Qualität ist die ökonomische Qualität das dritte zentrale Standbein im DGNB System. Eine wesentliche Rolle im Themenfeld Ökonomie spielt das Kriterium „Gebäudebezogene Kosten im Lebenszyklus“.

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Der große Wurf, oder: Warum die Version 2018 des DGNB Systems so viel mehr ist als ein simples Update

Zertifizierung im Bauen? Da geht es doch um diese Plaketten in Platin oder Gold, die die Bauherren mit ihren Architekten stolz der Öffentlichkeit präsentieren, um zu zeigen: „Schaut her, wir sind nachhaltig!“ Richtig, das ist eine kleine Facette der Nachhaltigkeitszertifizierung. Dies sollte im Endeffekt aber nur der verdiente Lohn für einen langen, gemeinsam beschrittenen Weg, auf dem viele Entscheidungen zugunsten der Umwelt, im Sinne der Wirtschaftlichkeit des Projekts und für die Menschen in den Gebäuden und Quartieren getroffen wurden.

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GEG 2050: Entwurf der DGNB stößt auf Zustimmung und aktiviert breiten Diskurs

Eine Alternative zum 150-Seiten starken Entwurf eines Gebäudeenergiegesetzes auf drei Seiten? So mancher, der die Meldung der DGNB vor zwei Wochen in seinem E-Mail-Postfach oder in der Presse gelesen hat, dürfte erstmal gestutzt haben. Geht das? Wir sind überzeugt: Ja, das geht! Und mit der Meinung sind wir nicht allein, wie die vielen positiven Reaktionen zeigen.

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DGNB Vizepräsident Martin Haas

Architekten, werdet endlich aktiv: Ein Appell von DGNB Vizepräsident Martin Haas

Liebe Kollegen, wir sind nicht mehr nur Architekten, die den Wünschen eines Bauherrn und unseren eigenen formalen Vorstellungen folgen. Wir sind Gestalter einer Gesellschaft, welche im Einklang mit den Bedürfnissen einer um Ressourcen bedachten Zukunft steht. Dabei ist in einer verdichteten, vernetzten und digitalen Welt ein Gebäude kein Einzelobjekt mehr, sondern Bestandteil des großen Ganzen!

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Die ARCHIKON 2018 in 11 Zitaten und 5 Tweets

Eine beeindruckende Kulisse bot sich den Referenten im Plenum der ARCHIKON 2018 am 1. März in Stuttgart. 1.300 Besucher bei einem Landeskongress; das Thema „Potenzial Nachhaltigkeit“ scheint die Architekten und Stadtplaner in Baden-Württemberg zu bewegen. Auch die DGNB war bei diesem Heimspiel umfassend präsent: impulsgebend, diskutierend, moderierend und als Dauerthema in verschiedensten Panels und Workshops.

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Urlaub machen mit der DGNB – im ersten nachhaltigen Resort weltweit

Es soll die schönste Zeit im Jahr werden und eine Zeit, von der man noch lange danach zehrt: der Urlaub. Kompromisse wollen da die wenigsten eingehen und die Faktoren Erleben und Erholung stehen ganz oben auf der Urlaubswunschliste. Um das Wissen dieser Bedürfnisse gibt sich die Tourismusbranche alle Mühe. Und künftig auch die DGNB – mit dem weltweit ersten Zertifizierungssystem für nachhaltige Resorts. Das erste Projekt gibt es auch schon: Der neue Park Allgäu von Center Parcs.

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Nachhaltige Vorbilder: Die besten DGNB zertifizierten Projekte 2017

Das Jahr 2017 war für die DGNB bei der Zertifizierung ein erfolgreiches. Gebäude und Quartiere unter den vielfältigen Aspekten der Nachhaltigkeit ganzheitlich zu planen, zu bauen und zu betreiben, setzt sich immer mehr durch. Das zeigte sich unter anderem auf der Immobilienmesse Expo Real im Oktober in München, bei der die DGNB eine Rekordzahl an Zertifikatsverleihungen verzeichnen konnte. Weiterlesen

Dialogforum "Too Smart?"

Too smart: Wie viel Technik vertragen Gebäude und ihre Nutzer?

Smart Home, Connectivity, Internet of Things: Die Möglichkeiten, wie wir digitale Technologien auch in Gebäuden einsetzen können, scheinen unbegrenzt und nehmen stetig zu. Doch wieviel Sinn macht der Einsatz der neuen technischen Möglichkeiten im Gebäudekontext überhaupt? Wo liegen die Grenzen zwischen Mehrwert und Spielerei, zwischen Komfort und Trägheit, zwischen Effizienz und Entmündigung? Weiterlesen

Thema Eigenheim: „Das Projekt des Lebens nachhaltig fördern“

„Wohngesundheit zu einem vernünftigen Kaufpreis und eine nachhaltige Bauweise die dem Menschen und der Natur gleichermaßen zugutekommt“, diese Ziele verfolgt das Wohnquartier „elements“ in Karlsruhe. Ausgezeichnet mit einem DGNB Vorzertifikat in Gold hat das Projekt aus den sich positiv ergebenden Maßnahmen einer nachhaltigen Bauweise inklusive Zertifizierung von der L-Bank einen Innovationsbonus erhalten. Was so ein Innovationsbonus genau bedeutet und um was für ein Projekt es sich in Karlsruhe handelt, darüber haben wir mit Christian Brand, Geschäftsführer des Bauträgers, gesprochen.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“: 50Hertz

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und stellen Ihnen diese seit Beginn der Woche vor. Heute haben wir den dritten Finalisten für Sie: das Projekt 50Hertz aus Berlin.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“:
wagnisART

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und werden Ihnen diese in den nächsten Tagen vorstellen. Heute haben wir für Sie das Projekt wagnisART aus München.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“:
Bremer Punkt

Der Countdown läuft: Ende der Woche, am 8. Dezember 2017, wird in Düsseldorf der fünfte DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird dabei in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Wir haben mit den Bauherren, Architekten und Planern der drei Projekte gesprochen und werden Ihnen diese in den nächsten Tagen vorstellen. Los geht es mit dem Bremer Punkt, ein serielles Pilotprojekt nachhaltiger Innenentwicklung.

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Die DGNB auf der Weltklimakonferenz 2017 in Bonn

Für zwei Wochen rückte die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Über 25.000 Teilnehmer aus 195 Staaten haben dort vom 6. bis zum 17. November an der Umsetzung des Pariser Abkommens gearbeitet. Als eine von rund 500 Nichtregierungsorganisationen hat die DGNB bei insgesamt sechs Veranstaltungen einen aktiven Part übernommen.

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Vertical City, und zwar nachhaltig: Das Projekt FOUR in Frankfurt

Das FOUR in Frankfurt zählt zweifelsfrei zu den spannendsten Hochbauprojekten und Quartiersentwicklungen derzeit in Deutschland. Im Herzen der Bankenmetropole entsteht in den kommenden Jahren auf den 215.000 Quadratmetern des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals ein außergewöhnliches Hochhausensemble. Eines der Gebäude wird sich mit 228 Meter Höhe auf Platz 3 in der Liste der höchsten Hochhäuser in Deutschland einsortieren.

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© Jürgen Pollak für GEZE GmbH

Hidden Champion aus Stuttgart erhält höchste DGNB Auszeichnung

Es sind Geschichten wie diese, die den Gründern von heute den Mut geben, aktiv zu werden. Eine Idee entsteht, die Firmengründung erfolgt quasi aus einer Garage heraus und Jahre später hat sich das gegründete Unternehmen zum Weltmarktführer entwickelt. Umso schöner, wenn Hidden Champions wie dieser auch noch auf Nachhaltigkeit setzen – auch beim Bauen.

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Flagge zeigen für mehr Nachhaltigkeit

Es ist eine Tradition, die das Gute in den Fokus rückt, für eine Woche und das auf der ganzen Welt: die World Green Building Week. Als offizieller deutscher Partner richtet die DGNB, gemeinsam mit Partnern, in dieser weltweiten Aktionswoche Veranstaltungen aus, die die Öffentlichkeit für die Chancen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bauweise sensibilisieren sollen. In diesem Jahr trafen dabei u.a. Architekturführungen der nachhaltigen Art auf 10 Jahre Nachhaltigkeitsstrategie.

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Save the Date: Die wichtigsten DGNB Veranstaltungen bis Ende 2017

Während die ersten Bundesländer ihre Sommerferien bereits hinter sich gebracht haben, werfen wir einen Blick nach vorne auf die DGNB Highlights aus den verbleibenden vier Monaten des Jahres. Nach der großen Jubiläumsfeier „10 Jahre DGNB“ und der kurzen Sommerpause findet ab September in jedem Monat mindestens ein Großevent statt, bei dem man die Gelegenheit hat, die DGNB zu treffen und sich mit uns über die neuesten Entwicklungen rund um das nachhaltige Bauen auszutauschen.

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Die DGNB in China: Qualität als Differenzierungsmerkmal der Zukunft

In den letzten 15 Jahren wurden in China genauso viele Gebäude errichtet, wie es in ganz Europa gibt. Das Bauvolumen ist nach wie vor hoch und der Wunsch nach nachweislich besseren Gebäuden wächst. Hier kommt das DGNB Zertifizierungssystem ins Spiel, das als Qualitätssiegel den Projekten ein hohes Maß an Nachhaltigkeit „made in Germany“ bestätigt.

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Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Wir brauchen mehr Ambition, Kreativität und Mut“ – Interview mit Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Systeme, die die Gestaltungsfreiheit und Kreativität der Planer einschränken, sind grundsätzlich falsch und untauglich“, sagt Thomas Auer. Er ist Professor für Gebäudetechnologie und Bauklimatik an der Technischen Universität München und Geschäftsführer von Transsolar Energietechnik. In unserem Bloginterview spricht er nicht nur über die Unterschiede der international verfügbaren Zertifizierungssysteme für Gebäude und die besondere Rolle der DGNB. Er zeigt auch auf, welche Rolle Architekten und Ingenieuren bei der notwendigen Transformation der gebauten Umwelt zukommt.

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10 Jahre DGNB: „Verantwortung ohne Tunnelblick“

Seit einem Jahrzehnt prägt die DGNB wie keine andere Organisation in Deutschland das nachhaltige Bauen und ist seit Jahren unangefochtener Marktführer. Europaweit sind wir das größte Netzwerk für nachhaltiges Bauen und vereinen Vordenker aus der gesamten Bau- und Immobilienbranche an einem Tisch. Zu unserem 10-jährigen Jubiläum haben wir gemeinsam mit rund 300 geladenen Gästen in der Berliner Akademie der Künste diesen Meilenstein gefeiert.

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Blau-Grüne Gebäude – Natürlich nachhaltig wirtschaftlich

Designing with Nature – Das ist der Kerngedanke des World Green Infrastructure Congress in Berlin vom 20. bis 22.06.2017. Wenn der Mensch Erholung sucht, geht er in die Natur, um sattes Grün wahrzunehmen, frische Luft zu atmen, Wasser zu sehen und zu spüren und entspannt die Energien in Fluss zu bringen. Vielleicht liegt es daran, dass er bewusst oder unbewusst erkennt, dass er Teil des Kreislaufes der Natur ist. Was wäre, wenn er gar nicht weit gehen muss, um dieses gute Gefühl zu haben? Was wäre, wenn die Natur ihn ständig begleitet – dort, wo er arbeitet, wohnt oder übernachtet? Dann sind wir bei Blau-Grünen Gebäuden – designed with nature.

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50 Insights: Blick in die Zukunft des Wohnens

Heute schon zu wissen, was in ein paar Jahren ist, ist eine Vorstellung, die viele reizt. Das Zukunftsinstitut in Frankfurt am Main schafft genau das in gewisser Weise. Zwar auf der Basis gesammelter Daten, Fakten und verbunden mit viel Recherche, dennoch wagen sie mit ihrer neuesten Studie „50 Insights“ einen Blick in die Zukunft des Wohnens. Wie sie das machen und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, das hat uns Christiane Varga, eine der Autorinnen, im Interview verraten.

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„Das DGNB Zertifikat wird zunehmend eine stärkere Rolle spielen“ – Interview mit Hermann Horster (BNP Paribas Real Estate)

Mit einem Marktanteil von über 80 Prozent im Neubau und mit über 60 Prozent auf den Gesamtmarkt gerechnet, ist die DGNB, verglichen mit anderen Zertifizierungssystemen, unangefochtener Marktführer bei Gewerbeimmobilien in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen Marktbericht „Market Focus: Green Buildings 2017“ von BNP Paribas Real Estate hervor. Welche Rolle zertifizierte Gebäude auf dem Investmentmarkt spielen und weitere Fragen hat uns Hermann Horster, Head of Sustainability der BNP Paribas Real Estate, beantwortet.

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Das DGNB zertifizierte und von Cradle-to-Cradle inspirierte Green Solution House in Dänemark | Copyright: Green Solution House

Circular Economy als Motor für Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation

Der bewusste Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist seit jeher eines der Kernthemen der DGNB. So hat die DGNB in ihrem Zertifizierungssystem von Anfang an die ganzheitliche Bilanzierung, die bewusste Auswahl von Bauprodukten hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Herkunft, aber auch die Betrachtung der strukturierten und sortenreinen Rückbaubarkeit in Form von Kriterien formuliert und damit im Markt verankert. Weiterlesen

„Tageslicht ist kein Geschäft. Tageslicht ist eine Haltung!“

Der Einfluss von Licht, genauer von Tageslicht, auf unser Wohlbefinden lässt sich nicht abstreiten. Scheint die Sonne, fühlen wir uns vitaler und fröhlicher. Ist es draußen hingegen grau, dann hat es unser Gemüt mitunter deutlich schwerer. Eine Situation, die es auch beim Einsatz von Tageslicht in Gebäuden zu berücksichtigen gilt.

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DGNB Diamant für 50Hertz Netzquartier in Berlin

Ein Diamant für Gestaltung und Baukultur

Kaum etwas prägt das Bild unserer Städte so sehr, wie die Architektur der Gebäude. Dabei sind sie mehr als reine Zweckerfüller, mehr als vier Wände, in denen Nutzungen ermöglicht werden. Gebäude regen an zur Kommunikation, sie können über ihre Gestaltung identitätsstiftend sein und einen wichtigen kulturellen Beitrag leisten. Ein Gebäude, das diese Eigenschaften auf herausragende Weise auf sich vereint, ist das 50Hertz Netzquartier in Berlin. Weiterlesen

Zwischen Software und Spacesharing

Vorhang auf für die Gewinner der ersten DGNB Sustainability Challenge. Ziel dieser ist es, Projekte zu zeigen, die in der Praxis umgesetzt die Nachhaltigkeit unserer gebauten Umwelt effektiv erhöhen. Zudem sollen diese einen direkten gesellschaftlichen Mehrwert oder Nutzen für Hersteller, Planer, Ausführende und andere bringen. Die beiden Gewinnerprojekte vereinen all das und zeigen gleichzeitig die Bandbreite von nachhaltigem Bauen.

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DGNB Gremientage: Gelebter Mitmach-Verein

Wer viel bewegen will, braucht Mitstreiter. Organisationen, die sich engagieren. Menschen, die ihr Know-how einbringen. Als Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen vereint die DGNB diese unter einem Dach und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. Eine Stimme, die gehört wird. Die Botschaften, die wir dabei senden, die Impulse, die wir in den Markt hineingeben, sind das Ergebnis dessen, was wir mit unseren Mitgliedern erarbeiten. Wie das aussieht, zeigten die DGNB Gremientage, die vom 31. Januar bis 1. Februar zum ersten Mal stattfanden. Weiterlesen

Saving the World – Der DGNB Beitrag zu den Sustainable Development Goals der UN

Am 1. Januar 2016 trat die wegweisende Agenda 2030 der Vereinten Nationen in Kraft. Die Agenda definiert Ziele, um die weitere Entwicklung unserer Welt sinnvoll zu gestalten, um damit langfristig ein Umdenken und somit ein Leben in einer nachhaltigen Welt zu ermöglichen. Diese 17 Ziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), gliedern sich in 169 Unterziele, welche der UN und ihren Mitgliedsstaaten als Richtlinie für deren Entwicklung in den kommenden 15 Jahren dienen sollen. Auf diesen Zielen fußt auch die von der Bundesregierung aktuell veröffentlichte Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

 „Die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie ist ein großer Erfolg. Sie ist ein klares Bekenntnis zum Schutz unseres Planeten. Mit der Strategie stellt die Bundesregierung die Weichen dafür, dass sich Deutschland bis zum Jahr 2030 zu einer der weltweit effizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften entwickeln kann.“
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Auch immer mehr private Unternehmen und Nicht-Regierungs-Organisationen orientieren sich an den SDGs als maßgebliche Wegweiser für ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien und Tätigkeiten.

Als die zentrale Organisation zum nachhaltigen Bauen hat sich die DGNB ebenfalls dazu entschieden, die globalen Nachhaltigkeitsziele aktiv zu unterstützen. In einem ersten Schritt haben wir unsere bisherigen Aktivitäten und Inhalte mit den SDGs und deren Unterzielen abgeglichen. Zudem werden wir unsere zukünftigen Handlungsfelder daran ausrichten und uns inspirieren lassen. Auch unsere Mitglieder und unser Netzwerk möchten wir in diesem Kontext zum aktiven Mitarbeiten aufrufen.

Bei vielen der SDGs zeigt sich, dass zu deren Umsetzung dem Gebäudesektor eine besondere Rolle zukommt. Unsere gebaute Umwelt ist aktuell für ein Drittel des globalen Ressourcenverbrauchs sowie für fast die Hälfte des globalen Energieverbrauchs verantwortlich und verursacht darüber hinaus mindestens ein Drittel  der globalen Treibhausgasemissionen. Allein in Deutschland sind etwa 2,8 Millionen Menschen in der Immobilienwirtschaft beschäftigt. Durch die Globalisierung und die vernetzten Wertschöpfungsketten ist die Gesamtzahl der durch deutsche Bautätigkeiten „betroffenen“ Menschen um ein Vielfaches höher.

Der Abgleich der globalen Nachhaltigkeitsziele mit unserem aktuellen DGNB System zeigt: Bereits heute gibt es zahlreiche Schnittstellen und Synergien.

Klimaschutz

Im November 2016 wurden in Deutschland mit dem Klimaschutzplan 2050 durch die Bundesregierung Zielvorgaben für 2050 und Reduktionsziele für 2030 definiert, die dazu beitragen sollen, dass die globale Temperaturerwärmung, wie im Paris-Abkommen vereinbart, auf maximal 2 °C begrenzt wird. So sollen etwa die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor in Deutschland um 66 bis 67 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Wie bereits in unserem Blogbeitrag zum Klimaschutzplan dargelegt, sind wir der Meinung, dass der Gebäudebestand hierfür ein besonders großes Potenzial bietet, etwa aufgrund der hohen Verbrauchswerte im Betrieb und der derzeit noch überwiegend eingesetzten fossilen Brennstoffe. Diese Reduktionsziele verdeutlichen die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Einführung von Maßnahmen zum Klimaschutz, die gleichzeitig in die SDGs einzahlen.

Das DGNB System, dessen übergeordnetes Ziel eine Steigerung der Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt ist, trägt in seiner Gesamtheit direkt zum SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ bei. Im Rahmen des DGNB Zertifizierungssystems werden ambitionierte Ziel- und belastbare Orientierungswerte für CO2-Emissionen für das Bauen und Betreiben von neuen und bestehenden Gebäuden definiert. Der aktuelle Zielwert für den Energiebedarf fordert eine dreißigprozentige Unterschreitung der gesetzlichen Vorgaben, inklusive der grauen Energie der eingesetzten Baustoffe.

Darüber hinaus leistet die DGNB als Verein durch die ganzheitliche Arbeit mit ihren Mitgliedern und ihrem breit aufgestellten Netzwerk einen wichtigen Beitrag, um Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu verankern und die Relevanz des Themas immer wieder hervorzuheben. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Herstellern, Investoren, Bauherren, Architekten und Ingenieuren, Bauunternehmen, Betreibern, Nutzern aber auch mit anderen Verbänden sowie Forschungseinrichtungen wird die Entwicklung und die Einführung innovativer Technologien, Lösungen und Materialien für mehr Klimaschutz vorangetrieben. Zudem beteiligt sich die DGNB über Positionspapiere und Stellungnahmen an der politischen Debatte zu aktuellen Themen mit Bezug zum Klimawandel, wie mit einer Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050 oder zur Novellierung der Energiegesetzgebung für Gebäude. Über die DGNB Akademie wird das bei der DGNB vorhandene Wissen weitergetragen und multipliziert, wodurch das Bewusstsein für die Relevanz des Klimaschutzes gestärkt wird.

Ressourcen und Konsum

Die natürlichen Ressourcen der Erde sind ein kostbares Gut, das es zu schützen gilt. Der Verbrauch von Ressourcen geht immer mit Wirkungen auf Flora, Fauna und Menschen einher. Die Verfügbarkeit vieler Ressourcen ist inzwischen sehr begrenzt und führt zunehmend zu Verteilungskonflikten. Das DGNB System fördert ein nachhaltiges Wirtschaften sowie eine effiziente Nutzung aller eingesetzten Ressourcen. Der konkret für das Gebäude anfallende Ressourcenverbrauch – etwa der Frischwasserverbrauch, der Verbrauch endlicher materieller und energetischer Ressourcen – wird je Gebäude strukturiert ermittelt, transparent gemacht und anschließend bewertet. Über die Ökobilanz werden außerdem die Umweltwirkungen des Gebäudes berechnet und bewertet, die eine Verschmutzung von Boden und Gewässern etwa durch Versauerung oder Überdüngung hervorrufen und so zu Wald- und Fischsterben führen können.

Neben der Reduzierung des Ressourcenverbrauchs wird der Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie die effiziente Nutzung von Flächen beurteilt. Für mehr Nachhaltigkeit bei der Materialgewinnung honoriert die DGNB den Einsatz von Holz und Naturstein aus nachhaltigem An- und Abbau. Darüber hinaus wird ein risiko- und schadstoffarmer Bau, der Einsatz recyclingfreundlicher Baustoffe sowie eine rückbaubare Konstruktion durch die DGNB gefördert. Damit ist der übergeordnete Leitgedanke einer verantwortungsbewussten, kreislauforientierten Ressourcennutzung gemäß der „Circular Economy“ bereits durch eine Vielzahl von Kriterien in unserem System verankert und wird zukünftig noch weiter ausgebaut.

Nachhaltigkeit im Quartier

Bei der Betrachtung der Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt dürfen Gebäude nicht losgelöst von ihrer Umgebung entworfen und/oder bewertet werden. So kann ein großes Angebot an Transportmöglichkeiten und Leihsystemen für Elektrofahrzeuge sowie die entsprechende Infrastruktur eine nachhaltige Mobilität langfristig fördern und auch die Qualität des Gebäudes erhöhen. Des Weiteren bietet das DGNB System die Möglichkeit, ganze Stadt- oder Gewerbequartiere und Industriestandorte zu betrachten. Hier werden etwa der Einbezug der Nutzer in Entscheidungsprozesse, Governance-Themen sowie das Vorhandensein von zugänglichen Frei- und Grünflächen in unmittelbarer Umgebung bewertet.

Gesundheit und Komfort

Um sicherzustellen, dass die in zertifizierten Gebäuden verwendeten Materialien und Innenausbauten möglichst keine gesundheitsgefährdenden Risiko- und Schadstoffe enthalten, wird im Rahmen der Zertifizierung die Erstellung eines vollständigen Bauteilkatalogs gefordert. Dieser ermöglicht die Einstufung der verwendeten Materialien und Baustoffe hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit. Ob tatsächlich im Gebäude vorhandene Schadstoffe in der Innenraumluft vorhanden sind, wird über eine Messung nach Fertigstellung ermittelt. Das Ziel, eine gesunde Raumluftqualität einzuhalten, sichert in den meisten Fällen ab, dass schädigende Baustoffe gar nicht erst eingesetzt werden. Im Rahmen der Ökobilanz-Berechnung wird außerdem ermittelt, wieviele Emissionen über den gesamten Lebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis zum Lebensende entstehen, die der Umwelt und den Menschen beeinträchtigen können.

Gleichberechtigung und Teilhabe

Die DGNB möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür Sorge tragen, dass Gebäude die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, um eine gleiche Behandlung der Geschlechter sowie eine Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das DGNB System behandelt diese Themen mit großer Sorgfalt, was sich etwa darin widerspiegelt, dass Gebäude, welche die Mindestanforderungen an die Barrierefreiheit nicht erfüllen, von der Zertifizierung ausgeschlossen sind. Durch den Ausbau familienfördernder Gebäudestrukturen, wie beispielsweise Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung sowie Wickel- und Stillmöglichkeiten, wird eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert und allen die Möglichkeit geboten, gleichberechtigt am öffentlichen und beruflichen Leben mitzuwirken.

Indirekter Beitrag zu weiteren SDGs

Einen indirekten Beitrag leistet die DGNB darüber hinaus zu drei weiteren Nachhaltigkeitszielen. So unterstützt die DGNB etwa die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltschädigung und fördert die wissenschaftliche Forschungsarbeit sowie die Entwicklung von Innovationen. Als Verein trägt die DGNB dazu bei, Entscheidungsträgern auf sämtlichen Ebenen Hilfestellungen für repräsentative, belastbare und nachhaltige Entscheidungen zu geben, die langfristig zum Klimaschutz und zur Erreichung der hier beschriebenen Ziele beitragen.

Appell für mehr Nachhaltigkeit

Die DGNB nimmt die Herausforderung der Agenda 2030 an. Die UN-Ziele für die Menschheit und unsere Erde, die Basis für ein friedvolles Zusammenleben, geben uns als Organisation Orientierung und Inspiration. Wir werden mit all unseren Kräften daran arbeiten, die Ziele erreichbar zu machen und hoffen, auf diesem Weg viele Mitstreiter zu gewinnen.

Die Sustainable Development Goals als Kernthema in der Version 2017 des DGNB Systems!

Bilder: http://www.un.org/sustainabledevelopment/news/communications-material/

Ein Ratgeber für die Praxis: BIM für Architekten – 100 Fragen 100 Antworten

Building Information Modeling, kurz BIM, ist ein Thema, das die Baubranche seit einigen Jahren intensiv beschäftigt. Um den Einstieg in das Thema zu vereinfachen, ist in einem Gemeinschaftsprojekt der Bundesarchitektenkammer und des Bundesumweltministeriums das Buch „BIM für Architekten – 100 Fragen 100 Antworten“ erschienen. Von A wie „As-built-Modell“ bis Z wie „Zeichnung“ ist so ein Ratgeber entstanden, der laut Herausgeber einen Beitrag dazu leisten soll, den Prozess der Einführung von BIM aktiv zu begleiten und mitgestalten zu können.

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Gedanken zur Nachhaltigkeit – ein Kommentar von Amandus Samsøe Sattler

Nachhaltigkeit heißt neue Ziele setzen, weil man mit den alten nicht mehr weiter machen kann. Die neuen Ziele sind lebenszyklus- und gemeinwohlorientiert.

Die Form unserer Gesellschaft wird von Sicherheit, Freiheit und Wohlstand geprägt. Es geht darum, dieses zivilisatorische Projekt, dessen Teil wir sind, zu erhalten und in die Zukunft zu entwickeln.

Bisher basiert unser Gesellschaftsmodell jedoch auf der Annahme des Vorhandenseins grenzenloser Ressourcen oder anders gesagt: der Aufbau der Gesellschaft ist ressourcenignorant. Nun gibt es Stress wegen des Klimawandels und dessen globaler Auswirkungen auf unser Leben. Es geht also darum, wie wir weiter in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand leben können, trotzt einer veränderten Basis der Verfügbarkeit der Grundlagen unseres Lebens.

Eine Zeit lang haben wir geglaubt, dass wir das Problem mit Technik lösen können. Aber Technik kann immer nur so viel wie die Gesellschaft, die sie anwendet. Und meist auch ohne daran zu denken, welche Auswirkungen die Anwendung auf die Umwelt hat. Die momentane Digitalisierung hilft uns auch nicht aus dieser Misere; im Gegenteil: sie fördert und beschleunigt die fossile Gesellschaft. Auch unsere Freiheit behalten wir nicht, wenn wir uns in Abhängigkeit der Technik begeben. Unsere Daten und Systeme werden von Unternehmen beeinflusst, die außerhalb unserer Kontrolle sind.

Als Reaktion auf diesen Zustand der Abhängigkeit von globalen Konzernen gibt es Bewegungen, die eher dezentrale und emanzipierte Strukturen zur Ernährungs- und Energieerzeugung entwickeln und ausprobieren. Diese Bewegungen werden bestimmt durch eine Vielzahl von sozialen und resilienten Projekten aus der gesellschaftlichen Basis. Diese Bottom-up Prozesse dürfen wir nicht unterschätzen, da viele relevante Veränderungen aus der Gemeinschaft kommen und nicht von politischen Eliten.

Über Nachhaltigkeit wird viel gesprochen, weil wir sie als einen Mangel erleben. Nun ist es an der Zeit, die Praxis zu ändern und nicht nur Nachhaltigkeit zu implementieren, sondern sie zu bauen und zu leben. Und wenn wir wollen, dass es eine relevante gesellschaftliche Bewegung werden soll, müssen wir sie auch mit der Ästhetik verbinden. Niemand will in einem Haus wohnen, nur weil es nachhaltig ist  – es muss auf allen Ebenen gut zu bewohnen sein – und Gestaltung spielt dabei eine große Rolle. Wir entscheiden uns für gute Räume, weil sie den Kontext für eine gute Erfahrung bieten.

Architekten sind gefordert, die Themen der Nachhaltigkeit in die Hand zu nehmen und diese nicht nur den Ingenieuren und der Technik zu überlassen.

 

DGNB Jahresrückblick 2016
Erleben Sie in unseren Meilensteinen, was wir 2016 gemeinsam mit unseren DGNB Mitgliedern bewegt haben. Zum Jahresrückblick

Gebäude nachhaltig betreiben – mit System

Betriebsrelevant, optimierbar, beeinflussbar: Diese Attribute verbinden die 9 Kriterien des neuen DGNB Zertifizierungssystems für Gebäude im Betrieb. Das als Planungs- und Optimierungstool für ein effizientes Gebäudemanagement ausgelegte System hilft Betreibern, Bestandshaltern und Nutzern dabei, die reale Nachhaltigkeit in der Gebäudenutzung zur erhöhen. Belohnt wird, wer sich Ziele setzt und diese sukzessive verfolgt, wer Verbräuche systematisch erfasst und Maßnahmen anstößt, die zu deren Reduzierung beitragen. Umsetzbar ist das Ganze in nicht einmal drei Monaten, auch weil es passgenau für den deutschen Markt entwickelt wurde und auf Nachweispflichten verzichtet, die wenig zielführend sind.

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Ready for Take-Off: Stuttgart Airport fliegt auf die DGNB

Der Flughafen Stuttgart ist der sechstgrößte in Deutschland. In den nächsten Jahren will dieser eigenen Angaben nach, zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen Europas werden. Auf dem Weg zum fairport lebt man in Stuttgart den Nachhaltigkeitskodex des Unternehmens und baut mit der Stuttgart Airport City ein nachhaltiges Gewerbequartier: für die Umwelt und vor allem für die Menschen.

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Exklusive Einblicke: DGNB unterwegs in Berlin

Einen geeigneteren Ort und ein passenderes Datum hätte sich die DGNB für den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „DGNB unterwegs“ kaum aussuchen können. Am 9. November, dem Jahrestag des Mauerfalls, ging es nach Berlin, den Gründungsort des Vereins. Für DGNB Mitglieder gab es spannende Hintergrundinformationen, exklusive Einblicke und viel Austausch. Weiterlesen

Die World Green Building Week 2016 in Aachen

Nachhaltigkeit braucht verantwortungsvolle Vorbilder, die Innovationen vorantreiben. In Aachen entstehen aktuell und auch in den nächsten Jahren eine große Zahl an Gebäuden, in denen viele Menschen wohnen, leben und arbeiten werden. Neben einigen größeren Hotel- und Wohnungsbauprojekten fällt der neue Campus der RWTH Aachen auf. In einer ersten Ausbaustufe werden etappenweise auf einer Fläche von 473.000 Quadratmetern elf Forschungscluster realisiert. So lag es für die LAGUS GmbH nahe, unter der Schirmherrschaft der DGNB Multiplikatoren in der Region für das Thema zukunftsfähige Gebäude zu begeistern.

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Schmuttertal-Gymnasium Diedorf Foto: Stefan Müller-Naumann

7 Projekte mit Vorbildcharakter: Die Shortlist beim DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“

Wenn Ende November zum vierten Mal der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ verliehen wird, geht es wieder für einige herausragende Bauprojekte auf die große Bühne des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Sie werden gewürdigt für ihre architektonische Leistung, die Nachhaltigkeit, Innovation und Ästhetik auf beispielhafte Weise vereint. Sie präsentieren sich Seite an Seite mit den nachhaltigsten Städten und Kommunen, Unternehmen, Marken und Forschungsprojekten, die jährlich bei Europas größtem Preis seiner Art ausgezeichnet werden.

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DGNB Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050

In einem umfangreichen Dialogprozess wird seit vergangenem Jahr von der Bundesregierung der Klimaschutzplan 2050 entwickelt, in dem die nationalen Ziele und Empfehlungen zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele formuliert und damit auch verbindlich festgesetzt werden sollen. Zum letzten Hausentwurf, der hierzu veröffentlicht wurde, hat die DGNB  eine offizielle Stellungnahme eingereicht. Weiterlesen

FC Barcelona und Porsche als Vorbilder des nachhaltigen Bauens

Von Barcelona bis nach Stuttgart: Nachhaltiges Bauen kennt keine Ländergrenzen, das hat die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen World Green Building Week in Stuttgart gezeigt. Jedes Jahr im Herbst wird die Aktionswoche vom weltweiten Dachverband für nachhaltiges Bauen – dem World Green Building Council – veranstaltet. Die DGNB ist der offizielle deutsche Partner dieser Woche und hat zum Auftakt der Feierlichkeiten in Stuttgart Spitzensport mit Spitzenleistung zusammengebracht.

„Das Wesentliche beim Bauen ist der menschliche Aspekt“, mit diesen Worten bringt Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement der Porsche AG, den Tenor der Auftaktveranstaltung zur diesjährigen World Green Building Week in Stuttgart auf den Punkt. Die meiste Zeit verbringen wir in Gebäuden und, egal ob beim Arbeiten oder darin Leben, wir wollen uns in diesen wohlfühlen.

v.l.n.r. William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement bei der Porsche AG

v.l.n.r. William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, Dr. Christine Lemaitre, DGNB e.V., Jürgen King, Leiter Zentrales Baumanagement bei der Porsche AG

Das bedeutet aber nicht nur, dass sich der Nutzer selbst wohlfühlt, auch der Standort muss in die Planung mit eingebunden sein, und das von Anfang an. Am Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen ist Porsche das gelungen und zwar so gut, dass dieser Standort als erster Industriestandort mit einem DGNB Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet wurde. Warum Nachhaltigkeit für Porsche mehr als nur ein Schlagwort ist und warum einer der größten Automobilkonzerne weltweit und die DGNB gut zusammenpassen, hat uns Jürgen King beim Auftakt zur World Green Building Week in einem Interview erzählt.

Espai Barça – DGNB vergibt erstes Vorzertifikat weltweit für ein Event Areal

In Barcelona habe man zwei sakrale Stätten mitten in der Stadt, die für die Bewohner der katalanischen Hauptstadt und all seine Besucher eine einzigartige Wirkung haben: Die Sagrade Familia und das Camp Nou, erklärt William T. Mannarelli, Director of Real Estate FC Barcelona, den Mythos um das weltbekannte Fußballstadion. Um das Areal rund um das Camp Nou für alle zugänglich und zu einem urbanen Raum der Begegnung zu machen, soll ab 2017 in vier Jahren das komplette Areal um das Camp Nou baulich verändert werden. Und das unter nachhaltigen Aspekten basierend auf dem DGNB System. Für den FC Barcelona stehen neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen einer nachhaltigen Bauweise vor allem auch die sozio-kulturellen Veränderungen im Mittelpunkt.

Das Camp Nou und das komplette Areal darum sollen in die angrenzende Nachbarschaft des Stadtteils Les Corts optimal integriert werden. Ob es nicht sinnvoller sei, ein komplett neues Stadion außerhalb der Stadt zu bauen, wie bspw. der FC Bayern München, verneint Mannarelli. Durch die bewusst offene Gestaltung aller Gebäude und der Öffnung des Gelände im Sinne eines urbanen Campus wolle man so den Spirit des FC Barcelonas an 365 Tagen für jeden erlebbar machen. Und das gehe nun einmal nicht außerhalb der Stadt. Damit folgt der FC Barcelona, wie auch Porsche, dem Grundsatz, für die Menschen und den Standort zu bauen. Als Lohn für diesen nachhaltig durchdachten Ansatz wurde bei der Auftaktveranstaltung zur World Green Building Week das Campus-Projekt Espai Barça als erstes Event Areal weltweit mit einem DGNB Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

v.l.n.r. Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Prof. Alexander Rudolphi, DGNB Präsident, William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, und Peter Mösle, Geschäftsführer, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH und DGNB Präsidiumsmitglied, bei der Verleihung des DGNB Vorzertifikats in Gold für das Projekt Espai Barça, das weltweit erste DGNB zertifizierte Event Areal.

v.l.n.r.  Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V., Prof. Alexander Rudolphi, DGNB Präsident, William Mannarelli, Director of Real Estate beim FC Barcelona, und Peter Mösle, Geschäftsführer, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH und DGNB Präsidiumsmitglied

Change Your Perspective

Die DGNB ist Teil des weltweiten Dachverbands für nachhaltiges Bauen – dem World Green Building Council. Einmal pro Jahr veranstaltet dieser die World Green Building Week, die es zum Ziel hat, die Öffentlichkeit für die Relevanz von nachhaltigem Bauen zu sensibilisieren und zu begeistern. Die DGNB ist der offizielle deutsche Partner der World Green Building Week, die, vom 26. September bis zum 2. Oktober, in über 70 Ländern stattfindet. Das übergeordnete Motto in diesem Jahr „Change Your Perspective“. Auch 2016 wird die DGNB wieder von einer Reihe von Partnern offiziell bei der World Green Building Week unterstützt. Dies sind die Forbo Flooring GmbH, die LAGUS GmbH sowie die record Türautomation GmbH.

Wie wörtlich das Motto „Change Your Perspective“ zu nehmen ist, erklärt Maroš Šefčovič, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, der der Schirmherr für die diesjährige World Green Building Week 2016 in Europa ist.

Nachhaltigkeit im Supermarkt: Mehr als Bio

Wenn wir an Nachhaltigkeit beim Einkaufen denken, sind wir schnell bei bio, öko oder vegan in jeder Form und Farbe. Dass auch beim Supermarkt selbst, genauer beim Gebäude mit seiner baulichen Konstruktion und technischen Ausstattung, Nachhaltigkeit auf beeindruckende Weise umgesetzt kann, beweist die Handelskette REWE. Bei einem Ortstermin im Stadtteil Praunheim in Frankfurt konnte ich mich selbst davon überzeugen, was Green Building für das Unternehmen heißt. Weiterlesen

DGNB BIM Workshop

BIM, Nachhaltigkeit und Zertifizierung

Das Thema Building Information Modeling, kurz BIM, beschäftigt die Bau- und Immobilienbranche seit einigen Jahren. Doch was bedeutet BIM für die Hersteller, die Architekten und Planer und letztlich auch für die Betreiber? Wer kann sich BIM überhaupt leisten? Und welche Rolle spielt die DGNB in der BIM-Diskussion?

„BIM wird unsere Arbeitsweise verändern“, darüber sind sich die Teilnehmer der diesjährigen DGNB Impuls Session zum Thema Digitalisierung einig. Wie groß die Veränderung sein wird, ist jedoch nicht klar. Klar ist hingegen: Die Unsicherheit ist groß und der Blick in die Zukunft mitunter ungewiss. Diese kritischen Töne kommen nicht von ein paar Bedenkenträgern, sondern von einer repräsentativen Gruppe bestehend aus Akteuren unterschiedlicher Disziplinen, angefangen von Herstellern, Planern bis hin zu den Betreibern. Also ein Personenkreis, der sich aktiv mit BIM auseinandersetzen muss.

BIM und die Nachhaltigkeit

DGNB Impuls Session „Digitalisierung“: BIM und Nachhaltigkeit verzahnen – was ist möglich?

DGNB Impuls Session „Digitalisierung“: BIM und Nachhaltigkeit verzahnen – was ist möglich?

Im Rahmen von BIM werden bislang keine Daten explizit für die Nachhaltigkeit abfragt. Das muss sich ändern, denn wenn wir jetzt die Prozesse des nachhaltigen Bauens nicht in BIM als festen Bestandteil integrieren, dann ist eine Einführung irgendwann schwierig oder nicht mehr möglich. Wie lassen sich also BIM und der DGNB Planungsprozess konkret miteinander verzahnen?

Johannes Gantner vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik, forscht derzeit an einem BIM-Referenzobjekt in Deutschland. Ziel des Projekts ist es, die Building-Information-Modeling-Methode anhand konkreter Bauprojekte beispielhaft anzuwenden – auch unter der Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte.

M.Sc. Johannes Gantner Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

M.Sc. Johannes Gantner
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Dabei vergleicht er, welche Daten aus verschiedenen BIM-Modellen mit unterschiedlichem Informationsgehalt für die verschiedenen Steckbriefe einer Nachhaltigkeitszertifizierung verwendet werden können. Als Grundlage hat er die DGNB Kriterienkataloge von Bürogebäuden, unterteilt in Neubau, Bestand und Modernisierung, genommen. Seine Analyse zeigt, dass eine Vielzahl der für eine Nachhaltigkeitszertifizierung notwendigen Informationen direkt und automatisiert aus einem BIM-Modell entnommen werden können. Somit würde eine Nutzung von BIM den Arbeitsaufwand für eine DGNB Zertifizierung stark reduzieren und dabei gleichzeitig die Qualität und Konsistenz der Nachhaltigkeitsinformationen erhöhen.

Brücke zwischen Gebäude und Bauprodukten

Die Plattform für Bauprodukte bei der DGNB: der DGNB Navigator

Die Plattform für Bauprodukte bei der DGNB: der DGNB Navigator

Damit Projekte also von Anfang an verlässliche Nachhaltigkeitsdaten berücksichtigen können, ist eine Verknüpfung wie beispielsweise mit dem DGNB Navigator entscheidend. Denn der DGNB Navigator stellt eine wichtige Brücke zwischen Bauprodukten und dem DGNB Zertifizierungssystem her, indem er die geforderten Daten für die Gebäudezertifizierung bereitstellt.

Einen Schritt voraus sind uns hier übrigens unsere Schweizer Nachbarn. Heinz Bernegger, Geschäftsführer der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft – SGNI, die DGNB Systempartner ist, berichtet, dass in der Schweiz BIM bereits in das entsprechende Zertifizierungssystem integriert wird. Größere Bauherren haben zudem vereinbart, dass nur noch Projekte realisiert werden, die auf BIM basieren. Dadurch werden letztlich die Kostentreiber bei der Zertifizierung selbst reduziert.

BIM für Alle?

Mit dem Vormarsch von BIM und den dadurch verbundenen technischen Veränderungen wird gleichzeitig ein Strukturwandel vollzogen, der aus Sicht aller Beteiligten unterschiedliche Fragen und Herausforderungen aufwirft.

Hersteller:

  • Sie sind das erste Glied in der Kette, denn sie bieten nicht nur Produkte, sondern auch Systeme an. Trotzdem müssen die Planer die Anforderungen klar definieren, sodass die Hersteller letztlich die passenden Daten liefen können.
  • Die Formate sind bislang nicht eindeutig definiert. Dies steht einem reibungslosen Ablauf mit BIM entgegen.

Architekten und Planer:

  • Sie sehen eine große Chance für die integrale Planung und für die DGNB durch BIM.
  • Ihre Sorge: Wie herstellerneutral wird die Planung sein, und wird es auch herstellerneutrale Daten in BIM geben?
  • Die Frage, die für viele zukunftsweisend sein wird: Wer bezahlt für BIM und wer profitiert davon? Die HOAI muss die Frage der Honorare in Zukunft besser regeln.

Betreiber und Facility Manager:

  • Sie sehen das Einrichten eines Zentralregisters als notwendig an, damit die Dokumentation einheitlich ist.
  • Es fehlt die eine klare Definition bei der Frage nach den Zuständigkeiten.
  • Die Politik treibt das Thema kräftig voran; ab 2020 muss BIM bei allen neu zu planenden Projekten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eingesetzt werden. Doch wie soll mit diesem Druck umgegangen werden? Ist Leasen statt Kauf ein erster Ansatz im Umgang mit BIM?

All diese Aspekte zeigen: BIM ist ein Thema, das viele beschäftigt. Genau aus diesem Grund arbeitet die DGNB gemeinsam mit ihren Mitgliedern, die die gesamte Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienbranche abbilden, aktiv daran, wie eine systematische Verzahnung von BIM-Lösungen und einer Nachhaltigkeitszertifizierung für Gebäude funktionieren kann. Ein Wunsch aller Beteiligten: Die DGNB soll als Vernetzungsplattform zwischen BIM und allen am Bau beteiligten Personen agieren. In den kommenden Monaten soll an dieser Positionierung in einem weiteren Workshop bei der DGNB gearbeitet werden. Dabei ist uns klar: BIM wird unsere Arbeitsweise verändern, aber wir selbst können Richtung und Ausmaß bestimmen.

Nachhaltigkeit als roter Faden

Wer sich entscheidet, nachhaltig zu bauen und sein Projekt auch noch nach DGNB zertifizieren zu lassen, steht vor einer spannenden Aufgabe. Einer Aufgabe, die das Zusammenspiel zahlreicher Fachleute bedingt. Da sind die Architekten und Planer, die Bauherren und – für die Zertifizierung unabdingbar – die Auditoren. Einer von ihnen ist Carsten Bremer. Er hat diese Aufgabe schon mehrfach gemeistert und bereits mehrere Projekte nach den Anforderungen der DGNB auditiert.

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Auf zur Expo Real nach München!

Oktober ist Messezeit für die DGNB. Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei der Expo Real in München, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Schon traditionell präsentieren wir uns mit der Bundesarchitektenkammer (BAK), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Bundesstiftung Baukultur gemeinsam in Halle A2 am Stand 332. Weiterlesen

Klimaschutzplan 2050: Eine Unterschrift als Signal

Über 50 Organisationen haben bislang den „Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft“ unterschrieben. In zehn zentralen Forderungen definieren die Unterzeichner konkrete Vorschläge an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und diese gesetzlich festzuschreiben. Auch die DGNB hat den Klimaschutzplan unterzeichnet und setzt damit ein Zeichen für einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt.

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Rolf Demmler presenting the DGNB pre-certified BASF R&D Center during BAU Congress China 2016

DGNB System in China: “Everybody in the project understood the quality improvement“

The DGNB System has been applied in China for some years now and the first projects have already been certified. During BAU Congress China, taking place in July 2016 in Beijing, we talked with two experts that have practical experience in applying the DGNB System on the Chinese market. Their conclusion: The DGNB System is very well received and fits perfectly to the needs of the Chinese market.

Rolf Demmler is Director of SoftGrid (Shanghai). He worked as a DGNB Auditor for the new BASF Research & Development Center in Shanghai that has just been constructed and already received a DGNB pre-certificate in Silver. In his interview, he emphasizes the various benefits for the project partners resulting from the use of the DGNB System. One key point of great importance for the Chinese market: The building was perceived as ready-to-use by the tenants that moved into the building.

“The DGNB System allows to give different levels of targets closer to the local standards“

Joseph van der Elst works as the Deputy Director of energydesign (Shanghai), one of the companies being most active in promoting the DGNB System in China. For instance, the German Enterprise Center in Qingdao, the first built DGNB pre-certified project in China, has been audited by energydesign. In his statement, Joseph van der Elst explains that the DGNB System in China is most useful as a project management tool.

Cradle-to-Cradle trifft DGNB_ Interview mit Prof. Michael Braungart

Cradle-to-Cradle trifft DGNB

Wie funktioniert das Prinzip der perfekten Kreislaufwirtschaft? Und was steckt eigentlich hinter dem Cradle-to-Cradle-Konzept? Antworten hierzu gab es im Rahmen einer DGNB Vortragsveranstaltung, bei der sich unter anderem der Entwickler des Konzepts, Prof. Michael Braungart, und DGNB Präsidiumsmitglied Peter Mösle dem Thema genähert haben.

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Prof. Manfred Hegger

Zum Tod von Manfred Hegger

Ich bin bestürzt über den viel zu frühen Tod von Manfred Hegger. Er war ein großartiger und einfühlsamer Menschenfreund. Als Architekt und Lehrer hat er die Bedeutung des nachhaltigen Handelns für das Planen und Bauen sehr früh erkannt und in seine Arbeit und Lehre mit großem Erfolg integriert.

Ich konnte selbst erleben, wie er seine Studenten und Mitarbeiter mitnehmen und für diese Ziele begeistern konnte.  Mit seinen Arbeiten, Veröffentlichungen und Initiativen hat er die Grundlagen und vor allem die Umsetzbarkeit des nachhaltigen Planens weit über unsere Grenzen hinaus gefördert und bewiesen.

Im Juni 2010 hatte sich Manfred Hegger bereit erklärt, das Amt des Präsidenten der DGNB zu übernehmen und repräsentierte den Verein über zwei Amtsperioden in einer Zeit der intensiven inhaltlichen und organisatorischen Entwicklung mit Überblick, Augenmaß und Kompetenz. Die DGNB hat ihm sehr viel zu verdanken.

Als Mensch habe ich ihn hoch geachtet und für seine Lebensleistung bewundert. Seine ehrliche, kritische und konstruktive Einschätzung  habe ich immer gesucht. Sie wird mir fehlen, das nachhaltige Bauen hat einen wichtigen Impulsgeber und Lehrer verloren.