DGNB Sustainability Challenge, Impuls, Special
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DGNB Sustainability Challenge: Jetzt für Ihre Favoriten abstimmen

Noch bis zum 13. September können Sie für Ihre Favoriten abstimmen.

Echte Innovationen, die Bestehendes hinterfragen, Neues anstoßen und Veränderung bewirken: genau diese sucht die DGNB im Rahmen der Sustainability Challenge. Wie vielfältig die Ideen und Ansätze der diesjährigen Finalisten sind, haben sie bereits beim digitalen Pitchevent bewiesen. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder die Projekte der Finalisten einfach noch einmal in aller Kürze Revue passieren lassen wollen, haben wir die wichtigsten Infos zusammengefasst. Denn wer gewinnt, entscheiden ab jetzt Sie.

Mehr als 80 Bewerbungen sind insgesamt in den drei Kategorien „Start-Up“, „Innovation“ und „Forschung“ eingegangen.

Junge Unternehmen, die mit ihrem Geschäftsmodell inspirieren

Bei den Startups waren junge Unternehmen gesucht, die mit ihrem innovativen Geschäftsmodell neue Wege beschreiten und die Ideen der Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft vorantreiben. Hier konnten sich Breeze Technologies, die Energie PLUS Concept GmbH und Ricehouse srl durchsetzen.

Gründer Robert Heinecke stellte das Hamburger Unternehmen Breeze Technologies vor. Ihr Ziel ist es, auf Basis hochauflösender Luftqualitäts- und Klimadaten sowie durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz, datengetriebene Entscheidungen zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu finden, durchzuführen und zu überwachen. Konzepte für die Wärmeversorgung ganzer Siedlungen und Quartiere aus erneuerbaren Energien entwickelt die Energie PLUS Concept GmbH. Geschäftsführer Prof. Volker Stockinger stellte das Konzept der Kalten Nahwärme und der oberflächennahesten Geothermie vor. Bei dem Start-up RiceHouse aus der Region Piemont ist schließlich der Name Programm: Das Unternehmen verwendet organische Rückstände aus der Reisproduktion und entwickelt hieraus 100 Prozent natürliche Baumaterialien, die am Ende ihres Lebens in die Natur zurückkehren.

Auf unserer Votingseite stellen sich alle Finalisten noch einmal in kurzen Videoclips persönlich vor. Schauen Sie vorbei und stimmen Sie ab. Hier geht’s zu den Start-ups!

Innovationen mit einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

In der Kategorie „Innovation“ konnten sich Unternehmen mit einer Produkt- oder Serviceinnovation bewerben, die sich von den am Markt existierenden Lösungen abhebt und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz oder zur Circular Economy leistet. Hier haben sich interpanel, die Kessel AG sowie MINERO Flooring qualifiziert.

interpanel bietet mit ihrer Klimaleuchte – eine modulare, akustisch wirksame licht-, heiz- und taupunktunabhängige Kühldecke – eine Lösung für alle raumklimatischen Bedürfnisse. Die Kessel AG hat mit ihrer Ecolift Hybrid-Hebeanlage eine Lösung entwickelt, um Gebäude überwiegend stromlos zu entwässern und nachhaltig vor zurückdrückendem Abwasser zu schützen. Und die Innovation Minero One von MINERO Flooring verspricht einen ökologischen, mineralischen Bodenbelag. Dieser besteht zu mehr als 98 Prozent aus natürlichen Materialien und kann am Ende des ersten Lebenszyklus aufbereitet und wiederverwendet werden.

Hier geht’s zu den Kurzclips und dem Voting der Innovationsfinalisten der DGNB Sustainability Challenge.

Forschung für mehr Nachhaltigkeit beim Bauen

Wissenschaftler mit laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten, die mit ihren Forschungsergebnissen einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit leisten: Diese waren schließlich in der Kategorie „Forschung“ gesucht. Hier haben es ein Projekt des Instituts für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig, das von der EU geförderte Projekt RE4 sowie ein Forschungsvorhaben der Frankfurt University of Applied Sciences in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt geschafft.

Im Fokus des Braunschweiger Projektes steht die robotische Fabrikation von Bauteilen aus Stampflehm. Ziel ist es, den Herstellungsprozess zu automatisieren und zu verkleinern, um einen wirtschaftlichen und praxistauglichen Prozess für die dezentrale Herstellung von Stampflehm zu generieren. Im Rahmen des internationalen Projektes RE4 von ZRS Architekten und weiteren 12 Partnern innerhalb der EU wurde ein detailliertes Design für ein vollständig vorgefertigtes, zirkuläres, energieeffizientes, 7-geschossiges Wohngebäude entwickelt. Wie Fassaden auf Lärm reagieren ist schließlich die zentrale Frage des Forschungsvorhabens aus Frankfurt.

Lernen Sie die Finalisten in den Videos persönlich kennen und stimmen Sie für Ihren Favoriten ab!

Bis zum 13. September 2020 haben Sie die Chance, online abzustimmen. Die Gewinner der DGNB Sustainability Challenge 2020 werden beim großen Finale am 21. September 2020 in Stuttgart bekannt gegeben. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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