Phase Nachhaltigkeit
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Eine Deklaration Nachhaltigkeit für die Innenarchitektur

Die Initiative Phase Nachhaltigkeit erhält mit der Deklaration Nachhaltigkeit Innenarchitektur einen neuen Baustein. Dieser erweitert das Angebot der 2019 von der DGNB und der Bundesarchitektenkammer ins Leben gerufenen Initiative für mehr Nachhaltigkeit in der Planungspraxis. Die Deklaration Nachhaltigkeit Architektur bildet dabei bereits ein wichtiges Werkzeug um die verschiedenen Aspekte, die es beim nachhaltigen Hochbau zu beachten gibt, frühzeitig mit dem Bauherrn zu fixieren. Ab sofort gibt es das auch für die Innenarchitektur.

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit des bdia – bund deutscher innenarchitekten haben die DGNB und die BAK die bestehende Deklaration Nachhaltigkeit Architektur auf die spezifischen Anforderungen der Innenraumplanung angepasst. Am 13. Juli 2021 wurde das Ergebnis mit der Deklaration Nachhaltigkeit Innenarchitektur präsentiert. Schauplatz war das DAZ – Deutsches Architekturzentrum Berlin, wo coronakonform nur ein kleiner Teil der Beteiligten und Interessierten zusammenkam. Als Hybrid-Veranstaltung konzipiert, wurde der Abend aber von rund 90 Zuschauern am Bildschirm verfolgt und über den Chat rege kommentiert – so war der Raum auch virtuell gefüllt von Impulsen und Ideen.

Neben einer Einführung in die Initiative Phase Nachhaltigkeit von Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB, berichtete Annette Brunner, Vorsitzende des bdia Landesverbands Bayern und Sprecherin der AG Nachhaltigkeit, über den Entwicklungsprozess der Deklaration Nachhaltigkeit Innenarchitektur. Allen Beteiligten der AG Nachhaltigkeit sei von Anfang an klar gewesen, dass es auch in der Verantwortung der Innenarchitekten liegt, das nachhaltige Bauen weiter voranzutreiben. Mit dem dringend benötigten Pendant zur Deklaration Nachhaltigkeit Architektur fühle man sich nun gewappnet. In den sechs Themenfeldern – Baukultur, Adaptivität, Mensch im Raum, Raumqualität, Zirkuläre Wertschöpfung und Klimaschutz & soziale Verantwortung – werden nun die innenarchitektonisch relevanten Nachhaltigkeitsziele gebündelt. Diese gilt es ab sofort im Bauherrengespräch einzubringen, während dem Bauprozess regelmäßig in Erinnerung zu rufen und umzusetzen.

Erstunterzeichner der Deklaration Nachhaltigkeit Innenarchitektur

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 13. Juli entschieden sich bereits zahlreiche der am Entstehungsprozess Beteiligten zur Teilnahme an der Initiative. Sie leisteten feierlich ihre Unterschrift. Und auch im Nachgang können wir ein stetig wachsendes Netzwerk verzeichnen, an dem sich mehr und mehr Innenarchitekten beteiligen.

Erstunterzeichner Deklaration Innenarchitektur

Dr. Christine Lemaitre, DGNB, Annette Brunner, Vorsitzende Bayern bdia, Amandus Samsøe Sattler, Präsident DGNB, Allmann Sattler Wappner Architekten, Juliane Moldrzyk, Vorsitzende Berlin/Brandenburg bdia, Hannah Lena Loch, JOI-Design, Monika Slomski, Vorsitzende Hessen bdia, Christa Fischer, Vorsitzende Ausschuss Aus- und Fortbildung AK Berlin, Pia Döll, Präsidentin bdia (v.l.n.r.) © Anna Rozkosny bdia/DGNB

Nun bedanken wir uns fürs Erste für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem bdia und freuen uns auf den weiteren Austausch und Begegnungen im Rahmen von Expertenrunden und Netzwerk-Veranstaltungen.

  • Jürgen Gaiser, blocher partners

Machen auch Sie mit!

Die Teilnahme an der Initiative Phase Nachhaltigkeit ist kostenlos. Teilnehmer sind lediglich gefragt, das Thema Nachhaltigkeit als neues Normal sowohl in Bauherrengesprächen frühzeitig zu kommunizieren und umzusetzen als auch im Kollegenkreis zu verbreiten. Profitiert wird von einem wachsenden Netzwerk gleichgesinnter Kolleginnen und Kollegen. Des Weiteren geboten werden Veranstaltungen, Expertenrunden und Fortbildungen. Als Teilnehmer dürfen Sie sich aktiv mit Wissen, Erfahrungen und Themen einbringen. Zudem erhalten Sie exklusiv Zugang zum internen Bereich mit vertiefendem Wissen und weiterführenden Informationen rund um das nachhaltige Bauen ebenso wie Kommunikationsmaterial und das Logo um die Phase Nachhaltigkeit weiter zu verbreiten.

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