Alle Artikel mit dem Schlagwort: DGNB

Bücherei Kressbronn am Bodensee

B wie Bücherei Kressbronn: Die Top 3 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur (Blogserie)

Am 22. November wird in Düsseldorf Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude verliehen. Unter den drei Nominierten ist auch die Bücherei Kressbronn am Bodensee. Wir haben mit dem Architekten über die hochwertige Sanierung des besonderen Gebäudes gesprochen.

Antworten auf die Klimaschutzfrage – DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi im Interview

Antworten auf die Klimaschutzfrage – DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi im Interview

Wie kaum ein anderer hat Prof. Alexander Rudolphi die Entwicklung des nachhaltigen Bauens in Deutschland geprägt. Bei der DGNB ist er Initiator, Gründungsmitglied und Präsident der ersten Stunde. 2019 wurde er erneut in seinem Amt bestätigt. Wir haben mit ihm am Rande der Expo Real gesprochen, eine Momentaufnahme gemacht und nach vorne geblickt.

Expo Real 2019: Das Programm am Nachhaltigkeitsstand

Vom 7. bis zum 9. Oktober dreht sich bei der Expo Real 2019 in München alles um die beiden I’s: Investition und Immobilie. Wer sich für die nachhaltigen und klimafreundlichen Aspekte der Immobilienwelt interessiert, wird in Halle A2 an Stand 334 bei der DGNB und ihren Partnern fündig. Besonders hervorzuheben: Dieses Jahr wird zum ersten Mal eine Auszeichnung für klimapositive Gebäude verliehen. Zudem fällt der Startschuss einer neuen Initiative mit Architekten und Planern.

„Skaio inspiriert zu undogmatischen Denkansätzen“ – Interview mit Markus Lager (kaden+lager)

Das Heilbronner Skaio ist Deutschlands höchstes Holzhochhaus und wurde mit der Auszeichnung DGNB Diamant für gestalterische und baukulturelle Qualität gewürdigt. Im Interview spricht Skaio Architekt Markus Lager von kaden+lager über die Herausforderungen des Projekts, die Vorbildfunktionen von Gebäuden und erklärt, was andere Projekte vom Skaio lernen können.

Happy Birthday, DGNB Living Showroom!

Fünf Jahre ist es her, als die DGNB mit ihrer Geschäftsstelle in Stuttgart umgezogen ist. Seine neue Heimat gefunden hat der Verein in der dritten Etage des Caleido in der Tübinger Straße. Warum es sich bei dem von UMnet urban matters (heute: asp Architekten) geplanten Büro um kein gewöhnliches handelt, haben wir in neun Punkten von A bis Z zusammengestellt.

Europawahl mit Signal: Klimaschutz-Botschaft an die Etablierten

Das Ergebnis der Europawahl ist zweifelsfrei ein Fingerzeig mit einem gewaltigen Nachhall. Während die großen Volksparteien dramatisch verlieren, verzeichnen die Grünen große Zugewinne. 48 Prozent der Wähler gaben an, dass der Klima- und Umweltschutz die größte Rolle bei der Wahlentscheidung gespielt hat – weit mehr als doppelt so viel wie 2014 (Quelle: tagesschau.de, Infratest dimap). Es ist das zentrale Zukunftsthema, und hierbei sind es vor allem die jungen Menschen, die darin die größte Bedrohung erkennen. Was wir jetzt brauchen, ist eine fakten- und erfahrungsorientierte Diskussion und Lösungen, die pragmatisch umsetzbar sind.

DGNB in China weiter auf dem Vormarsch

In rund 30 Ländern hat die DGNB inzwischen Gebäude oder Quartiere zertifiziert. Aus gut 40 Ländern wurden Personen zu Experten für nachhaltiges Bauen durch die DGNB fortgebildet. Ein Land, das dabei eine besondere Stellung einnimmt, ist China. Der Ansatz der DGNB stößt im weltgrößten Markt für Bauen auf zunehmend großes Interesse. Deutlich wurde das wieder einmal beim jüngsten Chinabesuch von DGNB Geschäftsführer Johannes Kreißig.

Orte der Zukünfte – die Verleihung des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“

Impulsgeber für eine städtebauliche Aufwertung, eine neue Mitte, fester Bestandteil einer Stadtsilhouette: Die Anforderungen an Gebäude sind enorm, prägen sie doch unmittelbar unser Bild einer Stadt, einer Straße, eines Lebensgefühls. Die diesjährigen Finalisten für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ schaffen all das auf ihre ganz eigene Art und Weise. Durchsetzen konnte sich am Ende mit dem Rathaus Freiburg ein öffentliches Gebäude, das neue Maßstäbe setzt.

Nachhaltigkeitskommunikation: Auf das Hirn zielen, das Herz treffen

Wer sich tagtäglich mit den vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit beschäftigt, wird ihn kennen: Den gern angebrachten Vorbehalt, dass heute ja irgendwie alles nachhaltig ist. Dass die Werte und Ideen hinter dem Begriff richtig und wichtig sind, wird dabei gar nicht in Frage gestellt. Heißt im Umkehrschluss: Es braucht geeignete Strategien, um Nachhaltigkeit so zu kommunizieren, dass die dazugehörigen Botschaften beim Gegenüber auch ankommen.

Nachhaltige Architektur der Zukunft: Drei Perspektiven

Jürgen Engel, Tom Kaden und Amandus Samsøe Sattler sind drei überzeugte Verfechter der nachhaltigen Architektur mit langjährigen Erfahrungen in der praktischen Umsetzung. Im Rahmen der Expo Real 2018 trafen sie zusammen und diskutierten über ganzheitliche Innovationen, die Renovation von Bestehendem und das erste Holzhochhaus in Deutschland.

Recycling, aber nicht um jeden Preis

In Deutschland werden ein Viertel aller Kunststoffe im Bau verwendet. Sie kommen als Fußboden, Dämmmaterial, Dachabdichtungsbahnen, Fensterrahmen oder als Rohre zum Einsatz. Schon bevor die EU-Kommission an einer Kunststoffstrategie gearbeitet hat, war klar, dass sich im Umgang mit Kunststoff etwas ändern muss. Ist Recycling dabei das Allerheilmittel? So einfach ist es nicht.

Nachhaltige Vorbilder: Die besten DGNB zertifizierten Projekte 2017

Das Jahr 2017 war für die DGNB bei der Zertifizierung ein erfolgreiches. Gebäude und Quartiere unter den vielfältigen Aspekten der Nachhaltigkeit ganzheitlich zu planen, zu bauen und zu betreiben, setzt sich immer mehr durch. Das zeigte sich unter anderem auf der Immobilienmesse Expo Real im Oktober in München, bei der die DGNB eine Rekordzahl an Zertifikatsverleihungen verzeichnen konnte.

Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Wir brauchen mehr Ambition, Kreativität und Mut“ – Interview mit Thomas Auer (TU München, Transsolar)

„Systeme, die die Gestaltungsfreiheit und Kreativität der Planer einschränken, sind grundsätzlich falsch und untauglich“, sagt Thomas Auer. Er ist Professor für Gebäudetechnologie und Bauklimatik an der Technischen Universität München und Geschäftsführer von Transsolar Energietechnik. In unserem Bloginterview spricht er nicht nur über die Unterschiede der international verfügbaren Zertifizierungssysteme für Gebäude und die besondere Rolle der DGNB. Er zeigt auch auf, welche Rolle Architekten und Ingenieuren bei der notwendigen Transformation der gebauten Umwelt zukommt.

DGNB Gremientage: Gelebter Mitmach-Verein

Wer viel bewegen will, braucht Mitstreiter. Organisationen, die sich engagieren. Menschen, die ihr Know-how einbringen. Als Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen vereint die DGNB diese unter einem Dach und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. Eine Stimme, die gehört wird. Die Botschaften, die wir dabei senden, die Impulse, die wir in den Markt hineingeben, sind das Ergebnis dessen, was wir mit unseren Mitgliedern erarbeiten. Wie das aussieht, zeigten die DGNB Gremientage, die vom 31. Januar bis 1. Februar zum ersten Mal stattfanden.

Gedanken zur Nachhaltigkeit – ein Kommentar von Amandus Samsøe Sattler

Nachhaltigkeit heißt neue Ziele setzen, weil man mit den alten nicht mehr weiter machen kann. Die neuen Ziele sind lebenszyklus- und gemeinwohlorientiert. Die Form unserer Gesellschaft wird von Sicherheit, Freiheit und Wohlstand geprägt. Es geht darum, dieses zivilisatorische Projekt, dessen Teil wir sind, zu erhalten und in die Zukunft zu entwickeln. Bisher basiert unser Gesellschaftsmodell jedoch auf der Annahme des Vorhandenseins grenzenloser Ressourcen oder anders gesagt: der Aufbau der Gesellschaft ist ressourcenignorant. Nun gibt es Stress wegen des Klimawandels und dessen globaler Auswirkungen auf unser Leben. Es geht also darum, wie wir weiter in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand leben können, trotzt einer veränderten Basis der Verfügbarkeit der Grundlagen unseres Lebens. Eine Zeit lang haben wir geglaubt, dass wir das Problem mit Technik lösen können. Aber Technik kann immer nur so viel wie die Gesellschaft, die sie anwendet. Und meist auch ohne daran zu denken, welche Auswirkungen die Anwendung auf die Umwelt hat. Die momentane Digitalisierung hilft uns auch nicht aus dieser Misere; im Gegenteil: sie fördert und beschleunigt die fossile Gesellschaft. Auch unsere Freiheit behalten …